Die Bananarebublik 7

Ja auso – hat das Ganze doch fei Uswürkig auf alles. Ich meine die Sache mit em Fridu u sim wärt Herr Papa. I meinti im Dorf hetz ja nid numä üs und üses Umfaud gäh, sondern haut auergattig Lüt – die mieschte haut flott un gäbig, emu für irget öpper… e Meinig hei aber au. Glücklicherwys tüe nid ganz au disi Päguhäärig umä praschaure wit Frou Schnägg – wobi isch die Gumsle de nid überau guet aacho mit ihrem: Aber das geit de gar nid – tEhe sig es Gelöbnis vor Gott – me chöng doch nid zFamilioberhoupt … u überhaupt… Viu hei de haut gmeint – guet gmacht heigs dr Fridu – das zChanettli standhaft blibi sig meh aus ir ornig – guet für si u höschti Zyt…
Gschnurret wird einewäg – am Fridu? Füdlägliich – emu gäg ussä – dä kennt nüt u seit jedem gredi usä wo dr Bartli dr Moscht här het. Beim Chanettli durfte man dann fei staunen. Hats die dann durchgegeben. Chunt r tatsächli mau wider wo Fridu nid umä ischt, wot r zChanettli iseifä und sich retour schliimä.
U Disi? Souverän – laht ne gar nid ersch inä, sondern macht zGaragetor uf – da – usärumä. Was nach em ne Monet no da isch wird entsorgt u das wärs de, danke viu mau – ade, merci u de no e schönä Tag!
Das git im äuä fei dr Bogä, aber leider nid der Räschte. Chunt dä Dubu doch einisch no des Nachts, fei vouä, u mues merkä si Schlüssu geit nüm. Hei die zweh in weiser Voraussicht ghandlet…
Diser laht nid lugg, faht afa umä bäge u lirä – es sig sis Rächt, er vöu zu sir Frou und sim Sohn… u bichunt ä Chübu Wasser über Tbirä gschüttet. Bis am Schluss nimmt ne de tSchmier mit. Bi auso nid derbi gsi – aber Fridu hets brichtet – dr Schriner Güschtu ou, es fridlichs Exemplar im richtige Läbe, het er aber scho fei es Hölzi parat gha faus diser de nid hätti wöä Ruhe gäh… isch guet isch de tSchmier cho meint är numä feo troch – wär schad dä Kirschboum um sone Quadratschädu zwicklä…
Aber das isch nid aus, Fridu mues merkä – es wärde neu Saite ufzögä seit meh gloub. Si mir eis mau bi Tee und Gebäck bim Trudi u si fragt nah, wis de so usgseht mit derä Kunschgwärbschuel zBärn vore?
Fridu meint mou scho, aagmäudet u aus, aber es bruchi ne fei. Chanettli heig gmeint auso füf mau minimum pro Monet mües är scho itd Migro gah Büglä – u dr Lohn nid zum verblödä – abgäh und uf zyte tue.
U der Bodä vom Atelier heigi si gschliffe u gölet ut wänd neu gstrichä – Strahlend wiiss – ut Feischter Putzt bis er fasch um sig – zum Glück het tGloria so ne grossi Familiä – de heigi si fei Hiuf gha. Chanettli heig gmeint är bruchi Platz u Liecht für sini Arbeit, u si wöu afa Wäbe… U die Arbeite für die Schuel sigi de oh nid ganz ohni – heig aber Girsbärger, Jungstoffel und Indermühle doch no fei Tips füre gmacht …
Wiukomä im Läbe Fridu und bravo Chanettli meint zTrudi numä.
Tschachtli Mario – het äuä scho geng es oug uf em Chanettli gha – meint – itz sig si Momänt – aber nüt isch. Chunt haut mau zu üs wi nä gschlagne Hund – am Bodä zerstört… Päpu mues haut die ganz Misere aalosä u ne wider probierä uffsteuä. Brucht ämu fei Schnapps, bis der Papi ihm cha klar mache – zChanettli heig öppe nid uf eine gwartet, wo Sicherheit u Guetbürglich 0815 cha bietä – het si praktisch alei e Bueb gross zogä – Da zieht Tschachtli fei über e Fridu här – Päpu meint numä: Gäbsch ne ja um khe Priis här – chasch ne überau isetze für ne mikrige Lohn… Wes dir nid passt – i ha scho Büez für ne im E Wärch… das isch öppe chli blöffet u Tschachtli meints äuä ou numä wiu ihm dr Chorb vom Chanettli derwäg plaget … Fridu tuet scho fei guet ir Migro – guet aber ou, das Tschachtli nid ganz aus weiss… das aber vilich es Gschichtli für es angers mau.

2 Gedanken zu “Die Bananarebublik 7

  1. mr wüsse ja das Schnaps nid auäs heilt, aber am nächscte Tag isch aubä nüm so schlim. So het me d Härz versänkt u dr gring duät wehh de weisch äs geit wiiter

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