Ja aus Choch chunsch haut umä, und wenn du haut wiä dr Thomas meh schwigsch aus redsch, bereit bisch für gueti Waar rächt tszahle u di nid gross wosch ufspilä de bisch haut gäng überau wiukommä u gärn gseh u ghörsch dises u eis und us au dämm ganzä Gliir u Gschwätz gits haut mau öppe es Schnäfeli Wichtigs u Wahrs.
U so isch dr Thomas wider mau uf em Wochämärit im nächschtgrösserä Khaff – Bruschtspitzli – äs Liibgricht vom Generau – är macht si are Morchurahmsauce u drzue Saisongmües – muesch si eifach uf e punkt machä gäu – ja nid ztod chochä meint Marie – jä diä mache mir de znächscht mau…
U wo ner so bim Metzg wartet ghört är wie zwe imeme chli angere Acksong am schnurrä si …Ja, si bringi de ihri Waar de nächschtens ehner de richtig Gaübs Tau – git äuä de chli meh Chölä wägem Nachschub …Das git em Thomas zdänke, wot nid so passe wiä n er tLag im Chopf het u du geit är ne flingg nache, putscht i se inä: Eeh-nei, wie unggschickt – tschudigung, pardong u äxgüsi viu mau… Aber natürli äxtra mit Absicht – u meint jäh chömet mir göh einä goh näh uf e Schreck – ig lade oich i…. Tja – gratis sufä het scho denn zogä u da dran het sich bis hütt ou nüt gänderet… So tMarie u du laht er si haut la schnurrä – u schänkt geng gäbig nache. U so erfahrt tr haut das dr Feind äbe chli mit grossem Ufwand u sehr kschnäu im angere Tau e ufwändigi Nachschublinie am ufbouä ischt.
Ja aber was mit derä Kenntniss aafa – är isch ja eifache Choch – bir Menue Planig lost dr Gislene guet uf ne, aber militärisch het är nid numä nüt, sondern gar nüt zmäude isch ja nid si Kompetänz…
Paar Tag später geits gäge di füfä zue – Apero. Thomas bringt em Generau grad es Porziöndli vo ganz chlini, früschi Rüebli, weischt, diä wo me grad so us dr Ärde cha ziehe und sisi scho suber u we me dri biist ischs grad so richtig früsch u noi wiä grad vom Liebgott erfunde… schwärmt tMarie, het er es chlises Vinaigrettli gmacht, chli Olivenoel, wenig miudä Wyessig, Sautz Pfäffer u paar fin gschnittni Chälöttli… derzue e junge Wyssä chaut us em Tonchrueg – aber da hocket eine bim Gislene. E stattliche Typ, chli wiudi längi Haar aber ohni Uniform, eher so chli winä Reisende … mit guete, aber chli abschossner Chleidig u unufällig schwär bewaffnet.
Pardon meint dr Thomas u wot grad cherä wiu di Zwoi agregt am diskutierä sy – scho guet meint dr Gislene was bringsch du guets – u dr Thomas streckts häre u schänkt ii. Diser si grad mau stiu – es mundet äuä.
Aah meint de dr Frömd – das isch auso dä wo em jung de Clercy tFrässe deräwäg poliert het, u luegt chli hochnäsig zum Thomas obenabe, diser cha natürlich nid bi de Höche, aber der anger lachet, u meint guet hesch das gmacht – isch höchschti Zyt das däm Geck mau einä richtig gäge het – uf ene Unbewaffnete vo niederem Stand mit em Däge los – pühhhh – u de no uftz Bätzi bicho… eifach gäge Paris sötsch nid wöuä Garrierä mache – dört umä heigi Clercys richtig Zug, und är chöng sich vorsteuä diä würdenim meh weder Chnebu zwütschget tScheichä schiessä… Dr Thomas bedankt sich artig, – Grand Düc Charles de Gracey dr dritt steut dr Gislene si Gascht vor, Thomas macht äuä grad gross Ougä, dise Name isch de gäbig nach am Chönig… Thomas wot disem tEhr erwiese – scho guet – Charles längt meint diser…
Ja Gislene , wie gsehsch es mit dr Strategie? fragt du dr Düc.
Vorrücke, daich! meint diser.
… Hmmm dr de Gracey – gfaut mir nid und verzeut äbe vo derä komische Nachschubliniä – da luegt Thomas uf, und dr Dücli fragt haut nache was sigi – u du cha dr Thomas vo sine zwöi Chnüderen verzeuä. Guet, seit dr Düc, wie guet är Gägend gäge dert hingere kenni und öb är cha rite – sehr guet und ja göng grad…
U paar Tag später – Thomasli het no sis Mis en Place für e nächscht Tag ufgleiset u wot grad ga lige, chunt der de Gracey us em Schatte use – los mir müessä hurtig öppis ga luegä, meint diser, schlüf i die Chleider und hop… ja aber dr Generau – scho guet – isch informiert, hophop u lislig si – tue Kabuze ufä.
U so ritä si los, fei es Grüppli si si aus ohni Uniform, und u nachere haub Stung häbe si are Waudlichtig stiu. Mir göh die Nachschubliniä ga luegä – meint der Düc, mir wei Gwüssheit. We mir öpperem begägne – eifach stiu, kes Wort i schnurrä de scho. Die Linie söt grad mitti vom gäube Tau si – hmmm, de würd ig aber über ä Kamm vom grauä Wouf überä, de hei mir tHöchi u gse praktisch itz ganze Tau seit Thomas.
Sehr guet, meint dr de Gracy – du führsch u langsam pressiere… u so ritä si dürä Waud, em Thomas heimelets, het är i derä Gägend vor em Chrieg a Stellig gha, und kennt di richtige Wägli. Churz vor em Kamm häbt er stiu, luegt chli schüch zum Grand Düc u meint är hätti tRoss hiä gla. Guet seit diser, gang vorus… Plötzlich häbt dr Thomas tHang ufe u pfifft wie ne Chutz – zwoi mau churz einisch lang u dütet ah si söuä abhocke, u fragt ganz liselig ob si Tabak heigi – ja hei si, Thomas sammlet auer Tabak i u si warte.
Ja u plötzlich steit eine da – e ganz wiudä Siech – i Fäli und Hüt chleidet – Bart u Haar nid wi us em Chloster aber dervo viu u gäbig dürenang, mit eme richtig dickä Boge u grad zwe Köcher vou pfiu bewaffnet. Truppä wot scho zu de Waffe grifä – Thomas winkt ab u die zwe göh paar schritt us em Chreis u es wird keis Wort gseit, die beidä schnurrä mit de Häng…
Und är cha brichte dr Thomas, Jawoll, dä Nachschub steit – der Feind wölli äuä de über zTau de Jaune aagriffä – völlig unlogisch aber wenn dr Gislene wiä planet vorrücki heigr khe Brot wenn diser sine Flanke aagriffi u ne so stoppi. Die ganze Trupäbewegigä vom Feind sigä nur a Fintä gsi, u tVorhuet isch keni angerhaub Tag vo hiä u mit em Nachschub chönne si eifach schön druf ha, di Cheibe, bis fertig…
Scho guet, meint de Düc, aber ig mues das säuber gseh. Daich, aber – dr Nachtwouf, äbe dä wiud Ma, heig e Vorschlag: We si Dätle vom Feind tüegi ablänke, garantier är, dass die Nachschubliniä no diä Nacht kaputt sigi nämlich vilich no e Linie, aber sicher khei Nachschub meh.
Derwilä si si über ä Kamm u gseh its Tau – ü dir – der Anger het nid glogä – tLag isch ärnscht… auso meint dr Vorfahr, mir überchömä no gäbig Nachtwöuf u du müese mir grad zytgliich a zwoinä Ort e Aagriff starte, hie u dört… Jäh öb är däm Chefnachtwouf de troui fragt dr de Gracy – mit mim Läbe u das vo mine ungeborenä Chind erwideret Thomas ganz ärnscht.
Auso – mir maches – meint dr Düc nach emne Momäntli – entweder klappts oder simer am Morgä au tod… oder haut de irä Wochä wenn dr Giselene ufgribä wird – schiis dr Hung druf… Thomas macht wider dr Chutz u scho steit a ganzä Tschuppelete binä. Em Düc u den angere ischs fasch uheimlich – diser müessi eifach stiu u unsichtbar mitglüffe si…
Auso meint dr Thomas, zSignau sig a Brandphyl, de legä mir hiä u dört los – lärme winämämorä, aus aazünda u bevor die angerä choi gäge häbe wider wäg. Löht nech la führe diä Herrä hie kennes, und um tWach keh Sorg…
U so loufts de ou, dr Brandpfyl stigt i Himu und tWache gheiä jedä a Pfyl im Haus, u plötzlich si si drananne, es wird bäget und gschrouä, Zäut wärde i brand gsteckt Dätle gmuechlet des Grauens – schnau, präzis u brutau… und ufz Chutzesignau si aui wider wäg – winä Schimäre uheimelig u grüselig…
Tja – meint dr Düc am nächste Morgä wo Thomasli – gäbig übernächtigt vo derä Aktion, em Generau zMorgä bringt – ja Gislene dim Choch chaschs verdanke, di zuekünftig Sieg – u gäu meint tMarie – zu derä Zyt het me de no gno, zum zMorgä, nid so es haubs Schäli Trochäfueter mit Sojamiuch und emene viertu Früchtli viä die Vegis vo hüt – denne isch no uftischt wordä wiä mir hüt znachte…
Ja und är wet doch scho chli wüssä wiäner zu sörigä Konexionä chömi meint dr Düc zum Thomas, so – diä Nachtwöuf he?
Thomas grummelet un gruchsnet vor sich häre, u meint du eifach trochä – desolee, j mexcuse… geit di nüt aah – eifach la sii die Wöuf … es sig doch eifach e Transaktion wo aui proftieret – dr Feind usgno. Nachtwöuf läbi auä meh aus gäbig u guet es Jahr lang vo derä ganze Waar us dam Nachschub – mir hei Zyt gschundtä u choi em Find es Schnippli schla… u tWäut isch ir ornig…
Aha – hani mi für e Roubzug la iispanne – pass uf Büebu – nid ufästigä. Du hesch ja rächt aber Informatione si mis Gschäft – we du nüt wosch säge – i fings üsä meint dr Düc – kes Wort zu niemer… u zum Generau: Ja di Choch heig sich guet gschlagä- aber är heig ne scho abgschribä gha wo so nä Scherge hingerm Zaut fürä chöm u ne am Haus packt – u du nimmt doch diser steifräch e Chuchihegu fürä u schlitzt dise genau unger der Achsle uf, wo dr Harnisch nid deckt… oder müest i säge är filetiert ne…
Das du mir ja nid mi Choch verheisch meint dr Gislene – i bruchä dä no…
U dr Thomas merkt, diä zwoi si fasch chli wi Vater u Sohn, nid Generau u Ungergäbnig – was dä Düc genau für e Rouä spiut isch em Thomas aber nid ganz klar.
Ja, meint dr Düc de söt är abr no tSchwärtkunscht lehre… wenn är nid grad uf e Feind los gieng, de geit er ja uf e Adel, zwinkeret am Vorfahr munter zue… u so chunts dass dr Thomasli vom Adjudant – wo de nid unglücklich ischt chan är öppis besser aus disä- zFächte glehrt bichunt. Sobaud der Thomas ufhört der Däge furttschiessä u mit de Füscht wot loslegä geits de ou langsam aber sicher chli vorwärts mit derä Fächterei.
TMarie streckt sich gnüsslich u luegt mi spöttisch aa. I ha äuä zMuh guet offä u dr Löfu dert häre ungerwägs irgendwie vergässe – Ile Flotant – eis vo miner Lieblingsdessert wo mir hurti gmacht hei… auso tMarie vorauem. Jaja u itz fragsch di öppä – erfingt diä das Zügs loufend … Der Löfu het sis Ziu mittlerwilä gfungä, ig issä abe – nid öppä, oder wenn ou… mein ig, we däm so wär würd ig uf mim Strichudelephon grad luegä wiä du irgend e Literatur Priis entgäge nimmsch, und nid im Ämmitau i beschter Gseuschaft zDessär vomene Ässe vertromä won ig mir niä im läbe chönt leischte … Aber säg, we mirs grad vo däm hei warum hesch das niä ufgschribä diä wäuts Gschicht u wieso hetz nid Hüet oder Stärne a dir Tür so wiä du chochisch?
TMarie drückt mir chli am Arm – du bisch e Guetä – chli fräch öppä – und ig bi ja ou a Pierre -tCeour – mini Gschicht ghörsch scho wenns dir bis denn nid vertleidet.
U itz mag i nümm – machts dir öppis us säuber fertig zmache? Kes ding – tMarie mues grad chli aleini si merk ig aber eis weiss i uf sicher: Verleidä? Nid mau villich – Meitschi – nid mau vilich.