Die Bananarebublik 14

Lehrjahre sind keine Herrenjahre – auso sowit wär di Voukswiisheit scho richtig. Wot i ou nid jammere – i ha grosso modo e gueti Lehr dörfe erläbe.
Dr WeWe – aus Onkle – nun ja, geit e so – aber aus Chef – potz libr Güddu – dürft sich no mänge am Näsli nä. Isch haut so chli e verkappter Guetmönsch – gägge ussä plagaggere u tue wi dr ober Macker, es ehner aasträngends Chauvinischtegehabe – im Handle aber soziau u mönschlich wit übert tPflicht üsä.
Konsequänt u sträng ja, Interässe und Iisatz wärde mit Interässe und Iisatz belohnt. E giftige Konflikt ergit sich us dr erneuerig vom Computer – System. WeWe meint, zerscht mau für ihn, sig är ja dr Höchscht da innä… mira gärn, isch e so. Leider isch är eifacht nid so tälentiert im bedienä vo derä Chischtä. Fauts haut uf mi, die ellelängi u stinklängwiligi Bedienigshandbüecher zstudierä – was i däm resultiert – weiss i „was drückä“ – was äbe de i däm resultiert – wird i bir Arbit dermasse viu ungerbrochä – mit em Resultat – Fähler schliiche sich ii.
Woner mi deswäge de no zum x-te mau zäme fautet, hets mi du eis verjaggt – hani ihm dr Schlüssu ufz Pult knaut, u gmeint är chönng mir chrüzwiis, sigs nid mi Fähler, dass är di Chischte andurend abschiessi – ab sofort bieg är si Scheiss säuber wider grad – ade u none schönä Tag…
Nach dr Velofahrt gäge hei zue hani du doch e chli zMuffäsusä – auso, erschti Station: tEhrebürgerin. U disi meint du, swärdi nüte so heiss kgässe wis kocht würdi – si täti mau nüt derglichä – dr Lehrling dürf scho nid gross ufspilä, müesi aber ghört wärde, dahär rati si mir dringend tSpiuaaleitig vom Lehrvertrag, vo drBank und ou von Amtlicher Seite zstudierä. U wes de sowit sig u me denn chöng suber argumentierä… nid uf de Paragrafe umeritä, aber klar mache was ig vo dr Lehr und en Betrieb erwarti. TKunscht sig das e so zbewärkstellige, das niemer tGsicht verlüri, we ig wüss was si meini?


Usserordentli dihei mues igs den Euterä biechtä, zMueti meint tja, weni de khei Lehrsteu mehr hätt, mües i de säuber witer luegä – Päpu fragt was i de bosget heig – Naja – nid gad e diplomatischi Glanzstund vo mir meint är du nach mirä Darlegig. Em Euterlicher Wunsch nach zu Kreuze kriechen u äxgüsi viu mau isch für mi khe gangbare Wäg – ab zum Esti idt Stadt.
Esti – like wird dr Brüetsch mau vonang gno – gsehts si aber doch, i wöu ire weder zTäschli vou gräne no öppe uf dr Täsche hocke – eifach hurti chli Asyl ohni Handligsaawisige für ussä zfingä wi witer.
Das wird mir gwährt. Und so wird haut dä Lehrvertrag studiert jawoll – Lernziele, aha, e Lehrlingskommision gits ou no – fingt me usä für was diä si, emu uf em Papier, u du meint eis zEsti: Me gängt doch süsch des abends no an ne Party – chönn i mau dr Gring verlüftä…
Und ohalätz – fei chli, die Fete. E charmant verwahrlosti Villa mit richtig Umschwung. Dr wiitläufig Garte wird vo Fakelä fei uheimelig Romantisch beschummeret. ZBier – eifach näh – ligt ir e Badwanne uf Isch, süsch gits Wyssä u Häppli, grilliert wird ou.
Drückts mir hurti zhase-Härzli zäme – mues i at tHenriette dänke, das Fescht wär genau so ihres – würd si mit em leckerschte aaruscha, und bim verzehr dessä erlüterä was si für e grossartige Fium mit derä Kulissä unger ihrer Regie täti entstah… Wo zEsti meint ii söu doch no chli bier holä isch vorbi mit dr troimerei. So richtig Partylunä findet sich verständlicher wys bi mir nid ii, nichts desto trotz summa sumarum e gueti Sach – lehri dr Steve perönlich kennä. Hei mir üs widerhout an Telefon gha, wenn i wider mau am WeWe si Computer-seich mues zrächt tipsnerä – isch är äbe Support… steut sich usä, dr Andre, dä wo die Sause git, het e Computerfirma, si suechi verzwiiflet Lüt, mit Abschluss und so sig nüt, aber i chöng morn aafa. Und das zumene Lohn – fett, richtig fett.
Fädere, fashionably late zwar, du ou no Fridu u Gloria i. Nun Ja. Diser isch niä so erbout gsi, vo mim Entschluss e Banklehr zmache – git er du haut fei gutzi, vom böse Kapital bis zum Klassefeind u wider retour – mini Feschtsteuig, i chön im tWäut nid grad biegä – emü nüm hüt Aabe und di lakonisch Frag öb de Heinzumändli sis Bankkonto betreui wärde nid würkli goutiert.
Git ers du fei dürä, sprich schiesst sich dä Dubu furt, und wird gnädiger wiis vo sinä Mitbewoner nid gad entsorgt – säge mir – entfernt… Dr Gloria isch s niänä rächt und mir näme Si zum Esti mit.

Die Bananarebublik 13

U de numä so zum säge – hei mir de da uf däm Fridhof nid öppe e „Frou Schnägg“ vöue dürä gäh – simer haut derte gsi, hinger dr Hecke und heis mit bicho – hei üser Schlüss zoge u gäge ussä khe Siubä drübert verlore.
Wos de sowit isch – tUsprach vo mir u der Henriette chunt mit relativ weni Wort us – sachlich uf e Punkt – Hani zwar fei öppis zrächt pigelet, aber tHenriette meint:
Heige ihre tEuterä tatsächli es Ultimatum gsteut – sig si haut scho fei e Zyt am Studierä, u würdi si ou nid jünger, tEuterä wi ou si, uz Comestibu – wi weiter?
ZFazit isch: Het niemer nüt fausch gmacht, u wenn is zLäbe nid wär derzwüsche cho hätte mir äuä none ne cher so witer gmacht. Bis äne usä aber simer äuä nid für enang bestimmt.
So flockig wi sichs schribt het sichs nid aagfüet – we me öppis nüm het merkt me haut was drann isch gsi – aber viu Zyt fürt Melancholie blibt mir nid – dr Schriner Güstu bringts ziemli diräkt uf ä Punkt: Auso – e Houzige sig i äuä nid – chöni di Schnupperlehr scho fertig mache wenns müessi sy, sig aber öppe für au Beteiligte effiziänter u gschider miner beid link tDümä dranne zlah uz zhörä… bini froh.
Ir Agentur vom Götti – da geits ab – isch es Beiälihüsi nüt dergäge. Mues i aber feschtsteuä – wird ou viu heissi Luft produziert, gliiret wis khes Morn meh gäb – meh aus Botegäng, Kafi mache u tPoscht wird für mi uft tLängi nid drin si auso – ade, merci u no e schöne Tag.
Blibt auso di unbedütend u verschlafeni Filiale vo ne re Grossbank, gleitet vom liecht blöfferige aber nid weniger unbedütende viertu Onku WeWe.
Wo ni zVelo derte absteuä, hani khes guets gfüeu. Dr WeWe aber überascht. Hocke mir a sim riisä Schribtisch – är hinger dra und ig davor. Imposant, das ganze chunt mir i sinn wo üs Kafi serviert wird.
Fragt er gredi usä warum i da sig?
Bin i ziemli baff, u stagaggele so öppis vo wäge Zuekunft und mi Wäg im Läbe finge…
Guet, meint är – auso, är gsächs so: I sig für mi da – u darum u deswäge dörf ig Ihn aues Frage was mit dr Bank u dr Arbit zäme hangi – sofärn ärs chöng beantworte, und tReglä es zue löng, ja. Lüge würd är nid, aber nach beschtem Wüsse u Gwüsse erkläre wägrum är nid chön antworte.
In Gägezug erwarti är vouä Iisatz – Pünklichkeit u Aastand wärdi vorussgsetzt – was är gar nid verlidi sig Gliichgüetigkeit. Solangs e Schnupperlehr, es Praktikum sig, chön i jederzyt abbräche – är erwarti eifacht e Begründig – heig sich tBank und Lüt dervo ou für mi iigsetzt.
Är müessi itz an ne Sitzig – ig söu mi doch a si Schribtisch hockä und:
Wes Telefon Lütti, abnäh Fründlich grüessä, Bankfiliale nennä, mi Familiename und notierä wär für wän aalüti, zNumero, und um was es göng – di Person würde de gärn retour lütä. Hie sige Notizzedle – pro Aaruef es Blatt und hie e Block – är chäm so i anderthaub Stung retour – i söu bis denn ufschribä, wi nach mir zGäut funktionieri – ade, u bis denne.
Potzmiilionä – dänki mau. So heig i mi Onkle no niä erläbt – auso, legä mir los…
Für die eintä sigs zGaut der Anfang allen Übels, fang i so chli wagelig ahh, für die angere quasi zRaison d etre – für zGross, mehrheitlich warschiins…
U du lütet haut das Telifon, u chli närvös bin i scho – schnapp i mir so ne Faku u – es isch e Herr Fischer, wo doch bitte gärn der Herr Diräkter aber subito ah Draht wetti – göngs um Millionä – Millionä… Schlussundamänd chan i ne überzüge, heig ig der Herr Diräkter nid im Hosäsack, und wenn är doch numä sis Numero dä löng… nüt isch, är sig äbe DÄ Fischer – der Herr Diräkter wüssi de scho…
Es söu no paar mau lüttä, e liecht verwirrti Dame, wo ires Bankbüechli nüm fingt, u de no e jungi Dame,wo gärn es Konto wett eröffne, u fei Frage het…
Bi ämu fei am rotierä, wo WeWe wider iifäderet. Hmmm – naja. Es isch e Tescht gsi. Aus numä interni Liniä, dr Herr Fischer isch är säuber gsi, zverlorene Bankbüechli zFrölein Abderhalden, tKassiererä, und zKonto tSönä, tOberstifti… Heig i mi fei guet gschlage, ruhig blibä, u fründlich, u de no fürz Numero nachegfragt – u bim Konto gad vorgschlage verbii zcho… bravo – erfüllt.
Er steu mir itz denä Protagonischtä vor, u du göngä mir uf e Schreck zäme itd TSunnä go zMittag näh.
Der langen Rede kurzer Sinn – ja, ich habe eine Banklehre Absolviert. Und nein, ich bin nicht Bänker geworden.

Die Bananarebublik 12

Es söu aber no nes momäntli duurä bis i mi mit der Henreitte cha bespräche. Hei mir tEuterä nid gad es Ultimatum ader doch dahingehend dr Tarif dürä gaä – mit Hotel Mama sig de hiä nüt – das meint – düräfüeterä bis ig u mini fuli Musä öppe dr ultimativ Mundartroman choi häre knäue isch de nid. I söu doch bitte gärn mau e Plan entwickle, oder emu öpis wi ne Roadmap so für tZuekunft – ausi mini, ersteuä – tic tac, tic tac Zyt loufi u gli sigs zJahr dürä, hüe itz u hop dr Bäse, ole ole.
Guet, reise mir haut di Lüt uf – dr Götti Girsbärger – es paar waagi Versprächige, meh isch dert nid, dr Schriner Güschtu für e Schnupperlehr und dr Viertu-Onku WeWe – nid mi ersch Wau – aber derte bichum i gad es Praktikum.
Mit däm cha me dr euterlich Druck fürs erschte gsorget gäh. Hani für mis Träffe mit der Henriette dr Fridhofshein usgsuecht – bin i weder romantisch no morbid, ischs einfach en Ort, woni sit eh und eh wou bi.
Aber ou das mau chunts angersch – wei mir gad afa kläre, chli unbehpoufä zwar, aber mit guetem Wiuä… Chunt doch dr Poilu us em Gotteshüsli tschaupet, wet er äuä gärn gäge Fürabe zue.
Dr Poilu – ja das isch haut eine vo üs, wi dr Bärner so schön seit – zu aune geng glich,öb jung aut, rich arm, wichtig oder du äbe nid. Grundehrlich u fadegrad. Und es isch e Gmüetsmörä – für di nid-hisigä, das wär de es Komplimänt – obwou e Sou drin vorchunt.
Hets mi paar mau wöuä düecha – ganz liselig im stiuä, chönte si mau tüschle – Rüdisüeli dörf mau tGloggä la lütte und e Rundi Fäge – Poilu würd derwila eis Predige – wär plötzli de no interessant…
Wot sich Poilu uf sini Vinconette schwinge, das isch äbe si Töff, uraut u schwarz, u göng wi di sprichwörtlich aagsängti Sou. Poilu het mi mau des langen und breiten ufklärt über das Ding, aber i weis nur no isch es vo der Marke Vincent, vo der Insle. Im Änglandland heig äber aui bsunderi Maschini Näme – natürlich wiblichi – dahär Vinconette.
Wot är das Teil mit em ne gsungä Fuestritt zum Läbe erweckä, chunt dr Rüdisüli um en Eggä ghuschet…
Poilu, Poilu, wart doch bissoguet knschau…
Poilu isch so guet, wartet, und meint: Ja Rolf?
Dr Rüdisühli süfzget toif meint du: Sünd u schaad sig das. Sünd u schaad. Warum nur, warum heig das müesse si?
E Momänt seit niemer nüt bis Poilu meint: Ja, we das muescsh frage…
Hesch ja rächt us der Situation, dr Rüdisüli – aber grad so deräwäg, i dr Sakristei und es isch no tFrou vom Gmeindspräsidänt… u wider gits a Pouse – Es reut mi um Gmeind und um di. Du weisch ja, i bi ehner unflexibel, ja mängisch vilich für mi gwäut Arbeit öppis unnahbar – du hingäge mit dire art, geisch eifach uf tMönsche zue – u vorauem – du losisch zue – öb dr Müll vo dr Seel oder es eifachs Sali, wi geits.
I dänke du hesch mindestens so viu für üsi Gm,eind gmacht win ig, we nid so meh. U das zverlüre tuet mir weh.
Poilu umarmt dr Rüdisüli.
Weisch, i mues nüt beschönige, meint är du. Du kensch tSituation. Der feine Herr Gemeindepräsi – Frou, Chind, Huus und ohh was für ne wissi Weschte. Aber äbe, aussen fix und innen – angersch. Diser vergnüegt sich lieber mit Manne. U si Frou, isch nüt meh wie ne Bedienschteti, het ja zwe Goofe usädrückt, immer lächle immer top Gastgäberi, immer zperfekte Familie Biud. Wi mues das ächt für e Frou, e Mueter uf tLängi si?
Ischs e so oder ischs e so? fragt Poilu.
Ja, es isch – ig häts nid gad so hert formuliert… seit Rüdisüli.
Egau – item. Du kensch mini Gsinnig – liberau – i mach im khe vorwurf, dass är schwul isch, söu jeder winer de lieb Gott gmacht het. Aber das isch nid der Deal gsi, vo Afang a klar u offe dargleit. Wo ne Katrin ghüratet het, het si gmeint, si heig e Ma für aues, dür dick u dünn u bis dr Tod si scheidi – nid numä für zRepräsentierä. Itz si mir beid äuä lang knue uf derä Chuglä zum wüsse – irget einisch mues das chlepfe.
Bi dir het si äuä dr geistig Troscht gholt – u bi mir – Zangere – öppe eifach wider mau Frou si, wider mau begehrt wärde…
I sta gärn i für aus was i tue aber i la mi nid uf tChappe la schissä, und i mache ou nid zBurä n Opfer für tPolitik oder für e Schiin zwahre, das weisch du genau. Die beide, diä müese säuber luege wi si wei witer gschirrä, oder äbe de nid.
Ja, sigs eso. Rächt hesh – I hoffe numä es breicht di rächte …
Äuä nid – Aber es mues jede nach sim Gwüsse handle.
Sie verabschide sich und Poilu bruset uf dr Vinconette dervo.
Mir höckä uf zBänkli, näh anang a tHang u luegä wi di gäub Chuglä langsam errötet, vom Dunscht vor Stadt u hinger abe kheit. Es isch e Momänt vor tStiui, brucht kener Wort. Isch üsi Situation nach wi vor da, unklärt. Aber vo de Tragwiti här – es tschudderet e chli – aber trotzdäm – irgetwiä tröschtlich simer nid die einzige mit em ne Gnusch im Fadechörbli.

Die Bananarebublik 11

Da chunt mir tHenriette chli zhiuf, di Entscheidig chön si mir nid ab näh meint si, aber wenn i wöu chöni ja mau mit a ne Vorläsig. Ja was, das göngi? Quatsch mit Sossä göng das meint si – chunsch eifach mit mer mit, u hocksch di häre u machsch dir Notitzä – tuesch ämu so. Muesch eifach blibä sitze bis fertig, u i cha di natürli nid khennä, süsch gits Frage, doofi.
Das mache mir de haut eso, u potz hani mir das aus ganz angersch vorgsteut… Steit vor es Mandli so chli grau u verschuslet – bis derte häre stimmt mis Biud – e Philosophieprofässr sigs, einä vo de bessere het mi tHenriette informiert.
Ja, u du leit er los. Vorläsig isch äuä zrächte wort. Diser verzeut zwar, aber es wet mi fasch dünke – är laberets abe. Siner Studänte interessierä ne de ehnder khe Schissdräck. So us dr vordeschter Reihe chömä mau paar Frage – die wärde ou beantwortet, aber süsch verzeut är haut so chli wi houptsach gli mau fertig u hani scho tuusig mau brösmelet. Bin i haut eventuell chli verwöhnt, so mit dr Ehrebürgerin – sehr oft a deux – u hani scho chli gmerkt – ämüsiere? Tout la jour, u geng wider… fordere u fördere ganz fiin äbe ou …
Plötzli merk i, dass vierä unufäuig jasse, einigi läse ungeniert u eini zeichnet.


Chli e langwierigi sach mein ig du zur Henriette, wo mir dernah uf em Rase höckä u wett si doch gärn wüssä was ig so meinä zum Studierä. Nenei, das sig haut no lang nid aus meint si du. Müesi me fei läse, u Arbeite u Teschts schribä. Ar Uni geit me dervo us, das dr Studänt wüssi was verlangt würdi und us em darbotne – äbe Vorläsige, Bücherlischtä etzetera der notwändig Stoff verinnerlicht und zu gegäbener Zyt cha abrüefä u darlege, i Form vor e Prüefig, en Arbeit, we me Glück heig inerä Assischtänz… Potz. tHennriette bringts überä.
I Frage se haut – ja u du? Wirsch Doktor der Philosophie, Frou Profässr de la Hesch nid gseh, mit em ne fräche Nasevelo, graue Haar mit Gel wi Betong, u apartig Chleider?
Wär weis? meint si. Si schliessi aber sicher fang mau ab – Philosofie, sicher u Wirtschaft wes no längi. Ja, sie göng de äbe no für es haubs Jahr itd Bretagne uf Brest ga studierä u Ihri Arbeit Schribä – si chöng ja Franz…
Nun ja – chli baff bini scho. Het sich üses Ding scho chli abchüehlt – isch so chli gäbig wordä für beid, kennt me sich u weis me so chli wo wiä drückä we mes so salopp darf formulierä…
U du mues i haut lehrä – im Chopf ischs vilich sunnä-klar u khe Problem – zHärz macht mängsmau z eigete Programm – u meint: … Jawasde – eifach abhouä? … U de ii? U derzue mehr weder gnue anger Gedanke. Isch nid gäbig, mues me sich fei mit beschäftige.
U de no zTrudi – I müesi nüt säge, wenn i nid wöu meint si. Aber gäu, überts zLäberli sig mir nüt krochä, aber süsch heigs äuä hurti gad chli ghudlet?
Jäh, gseht me mir das de grad so ah? mein i fei schockiert… Äbe nid so würkli meint si – mir kenni üs äbe nun haut scho fei chli – i mües mi ou nid sorge deswäge…
I mües eifacht wüsse – tFrouä ungerenang – einersits haut zikkä wi nä morä – angersits trou u vertrou me sich haut ou enang aah – sie würdi äuä kener Confiance verheiä, we si mir sägi tHenriett‘ sig da gsi – heig si müessä hüülä wi ne Schlosshung… hets irä fei Überwindig choschtet mir das überehoupt zsäge, ihri Studieplän u so – u woni ohni Miene zverziä gmeint heig: Ah ja, spannend – das chäm sicher guet, uz Thema gwächslet heig, sig si fasch druuf…
Das isch scho gad chli Stoff zum nachedänke. Mues i gad chli ufbegehre – tHenreitte säuber heig ja gmeint: Offe u ehrlich, ächts Inträsse u kener Rächte u Pflichte? Heig i haut däm numä wöuä grächt wärde…
Daich – meint zTrudi suberä Bueb wi de bisch – aber isch du nid ganz gäbig gange?
Irgetwiä scho nid ganz, mein i. I meine, das tönt aus irgetwiä vernünftig u sehr klar und nachvouziehbar – aber wos de so wit isch gsi – irgetwiä hets chlemmt… u isch ou gäbig verschissä gsi…
Ja klar, meint z Trudi. Si heig ja tWiisheit nid mit em Löffu gfrässe – nei, so win i di kennä hesch äuä beid Händ gno u piget win ne Wautmeischter… ungerbrich ig – Frächdachs meint si, muesch nid ablänke… Si wöu mir ja khe Morau Predigt haute – i dürfi aber gärn bedänkte – nöcher wi äbe so win ig u tHenriette ir letschte Zyt gläbt hei, chäm me sich aus Mönsche öppe nid. Da chöng me aus no so klar beredt ha, Abmachige träffe und so witer. U me chöngs de draije u wände wiä we wöug – es isch eifach e Beziehig – u wes Änderige git, ja de äbe…
U der Henriett‘ sigs haut ähnlich gange wir mir – flich gar no chli meh. U i mües nid meine si heig sich nid ou hingerfragt was de Ihres Härzli wie so machi…
Vilich wärs no guet, ig würd uf si zuegah, das ganze mau berede?
Hmmm. Es wäuelet u tuet gad chli i mir innä – i wirde öppe nid so guet chönnä pennä, aber was söus, meh grüble bringt nüt – mau e Nacht la verschtriichä u de nomau luegä.

Die Bananarebuplik 10

Ja, und ir Wehgeh vom Esti sch dr Deal so – diä wo chochä müese när nüt ir Chuchi tue – das kenn i vo diheim, und drum tuen i hiä lieber häufe chochä. Ja, chan i die la mache i gange ufz zDach – das isch nid e offizielli Terasse, es isch aber flach u het es Gländer. Di Frouä hei u viu Pflanze u Chrütter i Töpf u Trög – es isch schattig u gmüetlich u sicher verbotä, aber es isch haut dussä – u vorauem – me isch für sich – aber nid für lang – tHenriette chunt ou ufä u fragt wis mir so göng?
Tja – uf di doch so eifachi Frag chani grad kei passendi Antwort gäh – irgetwodürä geits mir sensationell – angersits tröhle grad e chli viu Gedanke i mim Chopf umenang …THenriette het schinbar nid mit ere Antwort grächnet u meint:
Ja, me chöns scho schön ha zäme – es mües nid immer di gross Liebe derhinger si – aber wenn – ja denn sigs de haut noumau hunderttusigmau schöner … i wärdis sicher ou erläbe, mit aune Höchs u Tiefs… wi ou immer – si meini haut am beschte chäms we me haut immer offe u ehrlich mitnang sig. U de egau äbe öb eifach e chli für schön oder tGrand Amour – es bruchi haut Interässe, ächts Inträsse anenand u de mües me sich haut ou möge schmöcke – i ha äuä grad chli gluegt – doch doch, sicher, im wahrschte Sinn von Wort – der Mönsch würd haut ungerbewusst über e Gruchsinn sofort wüsse, ob me zäme passi… si lächlet u meint drum gäng dr Nase nah… Ja u Respäkt u Diskretion – du bisch ja weis Gott scho viu bi üs gsi – heschs ja äuä gmerkt, mir Frouä choi de haut scho – wi säget dir uf bärndütsch tsiggig? zickig? meini – genau. Si chönä de haut scho zicke ungerenang. Ja, u haut je nach dämm wo me grad im Läbe stöng – Iifersucht, Missgunscht träti uf, mängisch ohni das mes wöu… Ja. so gsäch sis haut – kener Rächte u Pflichte anenang, aber äbe Inträsse u Respäkt.
U ig mües nid meinä si tät de grad mit jedem – si sig scho a Famme Liberee u si wüss was si wöu… aber… si sige e Frouä WG – hie lies de niemer öpä öpis la abrönnä – dini Schwoscht Esti änklüsive…
Si lähnt sich a mi – es isch fridlich, es geit es chües Lüftli – das wo si grad gseit het isch für mi ufene wäg no ilüchtend, aber haut ou chli Science Fiction – hani persönlich no nie so öppis erläbt, fäng chli chöne vo usse luege bim Fridu u de Gloria ihrer Zwöierchischte… Mittlerwile hockt si uf mir u mir Küsse – auso sie vorauem u i mache mit so guet es geit.. es isch ufregend u schön. Ja u si zieht mi ab – u sich… sie leit mir tFinger uf tLippe u meint es chäm niemer hie uffe – u zHuus sig zhöchscht… mir si für üs… Es isch fou fäu e ganz angeri Henriette, aus ufgregte u dominante isch furt – sie wirkt weicher u meh bi sich.
Es isch nid e Summer of Love – aber es isch e schönä summer, mir si viu uf em Dach u angerswo… nid numä mir – wie bi Frouä so üblich ischs haut suber organisiert… Ar Estrigtür hei si es Biud ufgmacht – e brünscheligi Ufnahm vor e aute Schabracke – mit Huet u vo unger bis obä zueknöpft. Aus a däm Biud drückt Missbilligung, Missgunscht u Unzfrideheit us – fou fäu – wenn das Biud gäge füre draiht isch – do not disturb – de isch dr Tschungu, wie si ihres Terässli nenne bsetzt…
THenreitte söu rächt bhaute – üses was es de ou söu si Afäreli, Amour Fou, eifach wius schön isch oder was ou immer blibt natürli niemerem ir WG verborgä – zEsti meint numä: Aha – ischs eso wit? … Chum de eifach nid cho gränne … Hmmm nei, meini, öppe scho nid…. U weisch, meint si – dä mit em Schnäbeler… aus guet u so – aber zum dänke nimsch de dr Chopf gäu?
I has denn nid ganz verstande – später de scho. TUlrike meint nur, i söu mi nid la usnütze – u zwahre Glück fing me nur bi Gott und i dr Ehe… Jaja, du mir ou – freut mi für di hani dänkt. Michelle drückt numä zMüli zäme – ihri Chärnkompetänz bim Inschtrumänt ihrer Wau u üebt sich i vornähmer japanischer Zrückhautig. Ja u zAnne Bärbi wo niä nüt seit – chumi eis vom Dach obenabe u meint si numä i eirä lutsterchi – aha – früsch gfogglet, dä Bueb hets gfäggt? I wirde rot u cha nüt säge – tip top – witermache meint si nur …
Ja, u näbe au dam ufregende u spannende gits natürli ou angers zbedänke – mir göh mit risä Schritt am Schueländi entgäge. Bruefswahl… müehsam, aus öb i itz scho wüsst, wass ich gärn bis änneuse wetti tue… TFrou Heimbächler hei mer scho lang nüm ir Sek und de heists entweder witer i Gymer, u de studierä, es Ustuschjahr oder haut ab it Lehr. So die eint u anger Schnupperlehr hani absolviert aber so richtig begeischteret het bishär nüt u no mau vier Jahr it Schuel – i weis de nid so rächt…

Die Bananarebublik 9

jaja – zEsti … derä chasch nüt. Es isch du haut scho so gsi – tMeitschi u eigetlich zganze rund um wi si tickä (und ustickä) vorauem i relation zu eim säuber wärde plötzlich so chli zum zentrale Läbensinhaut. Und damiteinher gehend merkt me plötzli das zSchnäbi nid nur zum Pisle da isch…Und warum au die Giele di Gloria so interessant hei gfunge …
Aber es isch scho praktisch, quasi so chli ne Basis ir Stadt zha – mau spät i Chino, kes Problem, es Fescht bis weis nid wi lang – easy…
Eis mau louf I des Abends am Zimmer vor Henriette vorbi, tTüre isch offe, Henriette isch im Schniedersitz uf ihrem Bett u list ihri Frouäzytschrifte. Z Esti steit vor ihre mit verschränkte Arme u gits grad dürä:
Du u diner Mannegschichte – isch di sach. Aber wenn du zHärz vo mim Brüetsch verheisch – i mach di hi, i zerstöre di, fürabe, fertig aus…
Potz – bin i froh, het mi niemer gseh – bin i einersitz verläge das i grad i Bodä wet versinkä – angersitz wird mir warm um zHärz – mi gross Schwoscht wo sich um mi Seelefride sorgt, üüüh dir.
Henriette seit fang nüt, aber anstatt es Zetermordio, es Glir und es gHeu – leit si ihri Zitschrift wäg u meint:
Ja. das isch so ir ornig. Si heig nid vor irgetwelchi Härze zverbülä – aber sie erloubi sich – es würd si de nid erschtunä we sich im louf vor Zyt einiges a Wiberfouk bim Esti würd vorspräche … bezüglich Härzene – brocheni wi äbe oh un-ghärzti Härze so vo wäge dim Brueder… we si de wüsst was si meini?
Hmmm machts zEsti – u me gseht wis motoret – was äch, mis Bruederhärzli, das Büebli… oder äch doch??
I mues vereisä…

Du bisch gwarnt meint si no … u geit.

Auso – si mir am Sunti haut wider mau ir Chuchi gsi – es git Fisch zum zMittag – frag mi nid wele. Fou fäu so chlineri wo me mues putze – tHenriette cha das natürli flockig – Gring ab, flach ufz Brättli, ihängkhe mit em Mässer, schön flach gäge füre ziehe, Filettli drab, u aus Grät mit em Rücke mit eire Bewegig ussä, es Schnittli – fertig …
Bi mir gseht das leider nid so us, es isch ehner es Gemetzel. U du meint si, chum i zeig dirs nomau, wischt sich tHäng steit hinger mi häre – das het si scho hundert mau gmacht, si weiss genau wi sis ir Chuchi wot ha und het e Geduld – mit auem Kulinarische – derfür süsch nid so… nun ischs haut nüm ganz wi aube – nun meini haut zwüssä das es e Frou isch wo sich a mi drückt u zSchnäbeli fingt das ganz guet und verlangt so ziemli mit nachdruck a di früsch Luft gla zwärde.
Henriette fahrt mir mit dr Zunge am Äcke entlang hingers zOhr, flüschteret leg zMässer wäg, das bruchsch gad nid …i mues öppe nid witer its Detail, die meischte wärdes öppe erläbt ha – isch emu zhoffä. Foufäu weis si was si macht u meint gli drufab – blib no chli sitze u nähr geisch hurti unger tDuschi – si wöu de für zMittag luege…
I bi grad chli froh – das isch haut mau öppis ganz nois … aber es git mir scho zdänke – auso verliebt bin i nid it Henriette, es isch es guets, es schöns und es liebs – aber mängisch chli intensiv…
Bim zmittag seit niemer viu – i frage mi öb me mir de öppis aagseht. U de wird mir de grad gschmuech – es hätti jederzyt öpper i di Chuchi chönnä lauerä – üüü dir u lieber nid. Vou fäu dänke i mau – am beschte nid grüble – es wird sich wise.

Die Bananarebublik 8

Tja – wie die Zeit vergeht. Flach… beziehungsweise … deine Attitüde – Platitüde… wie mir die Ehrenbürgerin dann ziemli sicher kund getan hätte.
Aber item – die Ehrenbürgerin ist in ihren alljährlichen Wanderferien in den Alpen und ich schreibe in mein schwarzes Buch – und vermisse sie…
Aber henusode – wie mans auch drehen und wenden mag, die Zeit vergeht würkli, die Welt dreht, und alle werden halt älter. Die einten dabei noch ein wenig gschider und die anderen halt nicht. Also bei mir ehner ischts dann eben nüt mit gschider wills mi alben dünken, aber ein Bub bin ich sicher nicht mehr – aber wohl auch noch kein Mann – bin wohl so in der wederno-chlivobeidem Zwischenphase. Und plötzlich verstehe ich irgendwodürä das Esti – wo sie halt ein wenig komisch wurde vor dem wegzüglen… Ich bi wider mau bi Ihre ihr Stadt zBsuech – Ulrike und Hennriette si am diskutierä, ob dr lieb Gott hurti sächs Tag fei chrampfet u tWäut gmacht heig, oder öbs doch mau afang e risä chlapf heig gäh u nähr mau paar Jahrmillionä Materie neu pigelä … vofäu kenne mir die Sach – das wird no lang ga und ussert einig lär Fläsche zu keim Ergäbnis cho …

I verzeuä am Esti haut chli u meine: Meitschi si voufäu nüm doof – ja und i ha sogar scho mau e Rasierer müesä füre nä – simer ehrlich – viu ischs nid gsi, aber so einzelni Häärli wo so unmotiviert chrum itz Gsühn inä wachse göh gar nid…
Jää – öb i denn e Fründin heig? u wär de die glücklichi sig? fragt si natürlich … sowit bin ig no nid, und um e chli am schwöschterliche Verhör zentgah mein ig:
… Weisch no, wo du no mit däm Dütsche bisch gange – hesch no grad mau dr spiegu im gang gfragt öb äch würklich die schönscht bisch vor em ga …
Blödmann..
I bi verbi cho u ha gmeint – rote Lippen sollst du küssen – schönes Fräulein, darf ichs wagen… üüü hesch mi am Gränihaar päcklet – das wachst bis hüt nid suber…
… u du hesch mir itz Schinnbei gingget wis um Läbe u Tod gängti – i ha mi u müessä aastränge nid der ganz Usgang düräzhimpä… u me gsehts no hüt…
ja, das isch haut chli mi Spezialität – sorry gäu…
Egau – vergässe u vergäh – aber das miner neu Strümpf hesch möge – das verzeih i dr nie!
Mir müessä chli schmunzlä …
U du wo de bisch hei cho… üüüüh dir – triumphal – sbäm, zmitz it tFrässe…
Schnudderbueb – verdammte… mittlerwile vergugglets beid…
I ha haut scho dänkt – üüü, zEsti het scho grad es Gsichtli gmacht bim gah – wi wart nur Bürschtli – donnerwätter heilandzack, das chönnt bim hei cho no es Bsüechli gäh…
Hhhmmm grummel grummel börks machts Esti
…Aber gäu – i has de hert müesse verdienä – i ha scho ne Chübu Waser u tMäudose dobe kha… es schöns Fischerschnürli gspannt – cha natürli nüt si – es mues win ne Unfau derhär cho – mues aus chönä abstritä… üüü han ig lang gha, bis i has chönne pigelä, das es de gad im richtige Momänt rummst . Faus es di tröschtet, das Glump isch mir säuber paar mau uf e Chessu donneret….
Jööö, du arms Huscheli
Jaja, scho guet aber dis Gsichtli hätsch müesä gseh… schliiich schliiich uf liiise Sohle – u zack – Dechi furt – sowit so guet, was häts äch de söuä gäh – zherte Gschnuuf mit its ohr blase u Zähn knirsche… oder öppe es auf ihn mit Gebrüll… oder de die gstöhnte böse Wort vo Höll u Verdammniss he? Aber wot nehcher häre bisch – wo isch äch dr Brüetsch, dä Sougof? rumpeldipumpel aus a Gring – Bücher, Comix, Heft …i ha sogar mi Modauflüger sammt Spän gopferet…
Jajaja … scho guet – hesch mi ja vertwütscht.
… U de wiä – nachhär chumi so wi schlaftrunke inä u meinä jenei itz aber ou Esti – hets dir öppis gmacht? findsch dr Wäg zu dim Zimmer nümä? ja das muesch ufrume, i schlafe derwilä i dim Bett witer… üüü gar nid guet… das hesch ghasset.
Jaja – hesch es uschoschtet – drü mau hani dis Zimmer müesä use sugä bis Rueh hesch gäh… tja da gsesch es haut. ha di nüm so chönnä gusle – bisch haut schlau wordä, und hesch unändli viu meh Geduld und Müeh i dini Fauenä investiert – het sich nüm glohnt. aber eis guets het di sach gha – gli drufab hani ihm dr Schue gäh – ade Wolfgang Heribert Bohnrakel – aussen fix und innen nix – e Luftpumpi mit Azug u Grawatte meh isch da nid derhinger. Dini bösartigi Parodie het äuä ou mitgholfä mir chli tOuge zöffne – bisch aber glich ä Schnudderbueb….

Die Bananarebublik 7

Ja auso – hat das Ganze doch fei Uswürkig auf alles. Ich meine die Sache mit em Fridu u sim wärt Herr Papa. I meinti im Dorf hetz ja nid numä üs und üses Umfaud gäh, sondern haut auergattig Lüt – die mieschte haut flott un gäbig, emu für irget öpper… e Meinig hei aber au. Glücklicherwys tüe nid ganz au disi Päguhäärig umä praschaure wit Frou Schnägg – wobi isch die Gumsle de nid überau guet aacho mit ihrem: Aber das geit de gar nid – tEhe sig es Gelöbnis vor Gott – me chöng doch nid zFamilioberhoupt … u überhaupt… Viu hei de haut gmeint – guet gmacht heigs dr Fridu – das zChanettli standhaft blibi sig meh aus ir ornig – guet für si u höschti Zyt…
Gschnurret wird einewäg – am Fridu? Füdlägliich – emu gäg ussä – dä kennt nüt u seit jedem gredi usä wo dr Bartli dr Moscht här het. Beim Chanettli durfte man dann fei staunen. Hats die dann durchgegeben. Chunt r tatsächli mau wider wo Fridu nid umä ischt, wot r zChanettli iseifä und sich retour schliimä.
U Disi? Souverän – laht ne gar nid ersch inä, sondern macht zGaragetor uf – da – usärumä. Was nach em ne Monet no da isch wird entsorgt u das wärs de, danke viu mau – ade, merci u de no e schönä Tag!
Das git im äuä fei dr Bogä, aber leider nid der Räschte. Chunt dä Dubu doch einisch no des Nachts, fei vouä, u mues merkä si Schlüssu geit nüm. Hei die zweh in weiser Voraussicht ghandlet…
Diser laht nid lugg, faht afa umä bäge u lirä – es sig sis Rächt, er vöu zu sir Frou und sim Sohn… u bichunt ä Chübu Wasser über Tbirä gschüttet. Bis am Schluss nimmt ne de tSchmier mit. Bi auso nid derbi gsi – aber Fridu hets brichtet – dr Schriner Güschtu ou, es fridlichs Exemplar im richtige Läbe, het er aber scho fei es Hölzi parat gha faus diser de nid hätti wöä Ruhe gäh… isch guet isch de tSchmier cho meint är numä feo troch – wär schad dä Kirschboum um sone Quadratschädu zwicklä…
Aber das isch nid aus, Fridu mues merkä – es wärde neu Saite ufzögä seit meh gloub. Si mir eis mau bi Tee und Gebäck bim Trudi u si fragt nah, wis de so usgseht mit derä Kunschgwärbschuel zBärn vore?
Fridu meint mou scho, aagmäudet u aus, aber es bruchi ne fei. Chanettli heig gmeint auso füf mau minimum pro Monet mües är scho itd Migro gah Büglä – u dr Lohn nid zum verblödä – abgäh und uf zyte tue.
U der Bodä vom Atelier heigi si gschliffe u gölet ut wänd neu gstrichä – Strahlend wiiss – ut Feischter Putzt bis er fasch um sig – zum Glück het tGloria so ne grossi Familiä – de heigi si fei Hiuf gha. Chanettli heig gmeint är bruchi Platz u Liecht für sini Arbeit, u si wöu afa Wäbe… U die Arbeite für die Schuel sigi de oh nid ganz ohni – heig aber Girsbärger, Jungstoffel und Indermühle doch no fei Tips füre gmacht …
Wiukomä im Läbe Fridu und bravo Chanettli meint zTrudi numä.
Tschachtli Mario – het äuä scho geng es oug uf em Chanettli gha – meint – itz sig si Momänt – aber nüt isch. Chunt haut mau zu üs wi nä gschlagne Hund – am Bodä zerstört… Päpu mues haut die ganz Misere aalosä u ne wider probierä uffsteuä. Brucht ämu fei Schnapps, bis der Papi ihm cha klar mache – zChanettli heig öppe nid uf eine gwartet, wo Sicherheit u Guetbürglich 0815 cha bietä – het si praktisch alei e Bueb gross zogä – Da zieht Tschachtli fei über e Fridu här – Päpu meint numä: Gäbsch ne ja um khe Priis här – chasch ne überau isetze für ne mikrige Lohn… Wes dir nid passt – i ha scho Büez für ne im E Wärch… das isch öppe chli blöffet u Tschachtli meints äuä ou numä wiu ihm dr Chorb vom Chanettli derwäg plaget … Fridu tuet scho fei guet ir Migro – guet aber ou, das Tschachtli nid ganz aus weiss… das aber vilich es Gschichtli für es angers mau.

Die Bananarebublik 6

Ja also. Das Abendessen mit dem Götti Girsbärger war dann schon denkwürdig. Fridu hatte dann einige seiner besten Arbeiten dabei. Die Gloria war super schön aagleit. Der Götti Girsberger hatte seine neue Freundin mit genommen – ein Fotomodell von Spanien, so eine Aranchia de la hesch nid gseh. Mein Mueti war dann gar nicht angetan – hat Sie die Sonnenbrille am Tisch nid abgnoh, die Aranchia, und eigetli gar nüt ghässe. U het au pot ufz zWC müesa. Wo der Götti Girsbärger dann noch gmeint hat Sie meine, aus der Gloria könne noch was werden, wenn sie höche Pömps trage und öppe 10 Kilo abnehme hats dann das Mueti grad verjaggt.
Üüü hat sie grad allen die meinung gegeigt. Das Sei eine Scheinwelt, die Frauen hungern sich zu haken appen und werden schnell ein paar Jahre auf hoch und weiss nicht was gepuscht und dann fallen gelassen. Die Gloria mache das sicher nid… Die Freundin vom Götti Girsberger hat nur gelacht, wie ihr das dann übersetzt wurde und gemeint thats business, baby.
Ich dachte schon, zMueti volle ihr einen chlepfen, aber sie meinte nur, No Girl, thats Bullshit…
Wir sind dann vom Tisch und ein bitzeli auf die Terasse gegangen. Ja, da war ich bas erstaunt, hat die Gloria mich nicht nur angeschaut, sondern sich sogar bei mir bedankt. Die hatte Grüne Augen und eine Stimme wie hunderttusig Jahr Bärgwind vor em Sommerräge – das es mir gad angers wurde.


Dann kam Mueti mit dem Götti ussen, und meinte er solle sich nun dem Fridu widmen, und Gloria solle ihr schnell mit dem Dessert helfen, bittschön.
Der Götti Girsbärger meinte nur, die gönne einem Mann dann gar nüt… ich meinte dann auso Götti – los, das ischt eben der Fridu – die Junge Dame sei die Gloria, seine Freundin. Der Fridu müsse eben einen Anständigen Beruf lernen, und er sei ja Grafiker – Agänt bin ig Büebu Agänt, meinte er. Item meinte ich – schau doch seine Arbeiten an und vielleicht hast du ja ein paar ideen?
Hmmm, machte der Götti Girsbärger. hat die Bilder vom Fridu ausgebreitet und meinte ganz lang nüt. Dann sagte er: also Junge – nicht schlecht – nicht grundfalsch…
Er solle doch auf jeden fall den Vorkurs machen – er würde es dann schon sehen, wohin es ihn ziehe, eben Grafiker, Designer, Illustrator… aber das sigi no nüt, chäm haut de druf aah, wär är kenni… Er könne auf jeden fall in den Ferien in seinerAgentur arbeiten kommen… Ja was man da verdiene? fragte der Fridu. Der Götti war grad brüskiert, und meinte, also in die Agentur Girsbärger, Jungstoffel und Indermühle werde man berufen – das sei ein Volontariat und eine Ehre… der wollte wohl noch mehr lobhudeln und so, aber Fridu meinte nur i däm Fau nei merci – gratis Schaffe chäm nid i frag…
Da ging der Götti halt wieder inne und der Fridu meinte nur: Ja das sei dann öppe nüt gsi. Seine Arbeit habe meinem Götti nicht gefallen. Für mich war das grad ein bitzeli blöd – einerseits war ich auch entäuscht, das der Götti scheinbar nicht so angetan war vom Talent meines Kumpels – anderseits war der Girsbärger halt auch mein Götti, und ich hielt eigetli schon noch so grosse Stücke auf ihn… da kam dann grad der Papi ussen und meinte zum Fridu … het gmeint jaja nid schlächt – geit e so …. zu diner Arbeite? Ja, genau öppe deräwäg… Los, mach dir nüt druus – dä würd sich äuä lieber itz Füdlä biise aus em ne anger Künschtler oder Kunschthandwärker gägenüber zoffebare, das är oder si öppis guets gmacht heig. Dr Girsbärger – ja dä kennt e uhuere Brätsch Lüt -aber wi viu Fründe das er äch het?
I bi grad chli froh gsi für das, u Fridu het ou wider zu sim nonchalente si retour gfunge.

Die Bananarebublik 5

Ja, und tatsächlich – am nächschte Tag fragt mi Fridu, öb ich ihm helfen würde, das Atelier vo sim Papa zrumä, nach der Schule. Klar, machi doch… u du göh mir drah hi – überall hat es Bilder – fertig und nicht fertig, Sculpturen und Modelle, vertöcknete Pinsel und sogar leere Flaschen … Fridu ist vorbereitet, geit nid lang u der Stöffu chunt mit em Liferwage vor Migro u bringt Bananeschachtle, Kartong, Packpapier, und Chläbi…
Ich merke, es kommt dem Fridu hert a, als kleine Kinder durften wir dort selten rein und jetzt muss er das Werk vom seinem Papa räumen. Wir schaffen stiu u gschwind – zum Glück gits e tür diräkt it Garage, und es pigelet fei.
Wo wir dann Zvieri näme, meint Fridu chli verläge – weisch, ig u Gloria…mir hätte üs no so gärn. Ja, was soll man auch zu dem sagen… Mir doch gliich passt irgetwiä nid so… Okeh, schön… mein ich nur – Ja weisch, Ihre Papa, dä meint das Kunscht-zügs, das sig Schissdräck, da verdien me nüt – är meint, ig chönn bi ihm ihr Italia Garage Outomech lehre, da heig me gäng Büez… aber i weis nid so rächt…
Irgetwiä freuts mi no, das dr Fridu mir das sagt – aber wiä chan ig dämm numä häufe? I mues grad chli studierä, aber zum glück chunts mir i sinn und i säge
Dr Götti Girsbärger!
Hä? meint dr Fridu…. und ig erkläre – weisch, dr Götti Girsbärger. Dä het niä zyt, meint zwar immer, me söu langsam pressierä, aber äuä gloubt ärs sichs säuber nid. Voufäu vergisst er immer mi Geburri u derfür gits de immer gäbig Gäut zur Wiehnacht – aber item – i has ghört, wos si einischt mit em Esti diskutiert haben… er hat eben eine Agentur. Er hat Grafiker gelernt – für das mües me irget ine Kunscht – schuel oder so öpise… und danach könne man nicht nur malen und zeichnen, die Buchstaben sind dann auch wie kunnst aber nicht ganz…vou fäu, er selber hat keine Zeit mehr zum Grafikeren, von denen hat er jetzt Angestellte. Mit dem Verdienen weis ich es nicht so genau. Dr WeWe weisch, mi Viertu-Onku, wo i dr Bank schaft, het eis mau gmeint,är wöu nümme so viu für tProspäkte zahle, we dr Götti Girsbärger so nes outo vo schwede chöng fahre… So Künschtler wiä berühmt u so sigs nid, aber unger em ne charre lig er so ou nid… mües er haut ir Freizyt male wie ne morä, tGloria sig ja Itaujenere – si würd öppä scho luege, das er fein ässi…
Dr Fridu seit langi zyt nüt. nähr luegt er mi a u meint
geile gügger.
I ha zwar khe anig was e geile gügger isch – aber winers seit, mues es öppis guets si.
Ja, meint är, mues i nume no use finde win ig i di schuel chumä, und win i si cha zahle…
Mir wird grad gschmuech – ja auso, mit em Gaut heis sis nid so, isch ja klar, wets zChanettli allei für aus mues luege.
I meine, chum, mir göh zur ehrebürgerin, vilich het diä no e idee. Tja, Gertrude isch geng für e Überaschig guet – Klar gits fang mau Tee, u mir verzeuä.
Si seit kes Wort, bringt zTelefon uz Telefonbuech u leits em Fridu häre. … Kunstgewerbeschule Bern – nacheschlah, aalütä.
Tja, u du mues i mir fascht zLache verchlemme – dr Fridu, geng zvorderscht, mit dr Schnurre u auem… mit em telefonierä het ers nid, er wird ganz rot, u stagagelet irget e seich zäme.
Chum, rütsch übere… i schla uf u lüte a… grüasich. Ig hätte gärn gwüsst, was me mues mache, für Grafiker zwärde… aha, Vorkurs, Prüfigsarbeit iireichä jawoll…mmmhm… ja. Chöschte? … Pro semeschter… üh dir. Stipendium. Ja, gärn, schicked dä prospäkt…
Hmmmm, macht Gertrude. Hesch e guete Fründ… e geile gügger mein ig, u mir müesse lache.
I meine chumm, ig lade der Götti Girsbärger zum Znacht i, zMueti meint sowieso das sig überfällig. du chunsch ou, u chasch ne grad frage – ut Gloria bringsch ou mit. Warum ich das letzte gesagt habe, keine ahnung, bin selber einwenig verschrokken…
Fridu luegt grad chli verläge, u meint er wüsi nid so rächt. ihrä Papa sei halt gar streng… du meint du zTrudi itz hänksch mir nid der weich usä. Hesch hurti gschnäu di Papa des Hauses verwiesen, u das zu rächt… aber dis Froueli e Abe usführe söu plötzli es problem si?
Nä-ää Bürschtu – nid mau vilich.
Da mues i grad scho chli uf de Stöckzähn grinse – zTrudi auso, diä isch eifach fade grad u gredi usä – da wird nüt umägmüedet dak-bumm u hop dr Bäse.
Der Arme Fridu -dem ist es alles angere aus wohl. är gruchset so chli umä, u meint du, ja, es sig ja no nid offiziell… habakukk u blödsind, tönts vom Trudi. Heschse gärn? ja.. jaja ja winämorä, es wet mi mängisch verchlepfe so gärn han i se…
guet.
… u si di? mou, i dänke scho.
no besser. Hmmm dr sit scho droschtprisä – jung, u äuä so frei wie ir kener gseuschaft je zuvor, u so nes gheu auso. Itz fragsch si mau, öb sie gärn würd zum znacht cho, u erklärsch ire ou um was es geit. wet nähr de tag weisch, geisch zum papa vor Gloria, am beschte wenn er ghässe het, hungrig manne choi schampar doof tue – seits u verdraiht tougä.
Ja, u nähr muesch di haut vorbereite – was isch Diser für eine? seissch
Guete abe herr de la Quadra, mi cinquecento het grad e quatro stagioni geborä, bruch ig itz e noiä uspuff?
Nei, mein ig, aber ig hätt eckig redli montiert, das me besser tStäge abe chunnt…
Mi uz Trudi verpollets fasch – Fridu checket gar nüm… Ja mir säge eifach mängisch irget öppis mehr oder minger sinvous ohni Zämehang usä, u dr anger mues passend, luschtig und originell witerfahre oder umä gäh – es chlises spieli wo sich bim tee trinke entwicklet het…
Muesch entschuedige meint tEhrebürgerin – auso, Nomau – guete abe Herr de la Quadra. heit ihr gschnau zyt für mi?
… u nähr gisch im gar nid zyt zum überlege ob er söu zyt ha, sondern fahrsch gad wyter:
wi dir ja wüsset isch eui wunderbari Tochter Gloria mi fründin. Itz, mir si natürli seriös. es geit um tzuekunft – i wirde miner brötli müese verdienä um a Familie zernähre, u das mues ufgleiset sy.
Punkt zäni bring i si retour, versprochä, isch das so i der ornig?
Tja, Fridu isch für siner verhäutnis extrem stiu – es motoret ihm im Gring churz vor em abrouchnä. Voufäu hei mir gli drufab e tag für das znacht gnaglet – dr Fridu mues reüssierä…. Am abe hei mir bi dr Ehrebürgerin abgmacht – wei mir natürli wüsse wis gange ischt.
Ja u wo dr Fridu du ändli chunnt versuchte r eis uf cool düräzgäh, aber es hiuft nüt, es verjagt ne fasch.
Auso, verzeu doch … guet. ig ha ziemlih aus so gemacht wi du gmeint hesch, ga lüte, u dörte isch är, er het du gmeint mir trinki es esspresso – hani zwar gar nid gärn, aber was wetsch de… u du meint är: auzso? Dä het genau gwüsst was itz de chunt
ja, u du hani mis sprüchli ufgseit… är meint chum, i zeig dir öppis. u mir göh zum schaft, wo täuer u auergattig sörigs versorget isch, u du zieht är e schublade ungerführe, uf der ganze breite eini auso, u ja…
Es isch e Schublade vou gwehr, Pistolene u Munition.
Guiseppe meint numä troch, weisch dises isch für hasene, dise für Vögu – ja, u eis stoppi e wiudsau, und mit dämm geit me uf bäre… u du nimmt er so nes churzeses schwarzes ding usä u macht kla klack dermit u meint ig wirdä mini Dochter aus Jungfrou zum autar füerä – es wird nüt knuschperlet – gar nüt. und um haubi Zäni sit ihr wider da, nid Zähni – sowit klar?
Hobla denke ich. Fridu hats nicht so mit Autoritäten und Massregelungen.
U de, machts zTrudi. Fridu meint ja, du hani gmeint: ja das sig ja super, was für ne erliechterig – itz weiss i wo nig effektives Grät findi faus mir öpper tGloria wett strittig mache…
Seppli sig du haut grad chli Baff gsi, heig äuä ehner e gfürchigeri Reaktion erwartet. hmmm macht dr Fridu – Zersch hani no wöuä säge aha, itz weiss ig warum kener vo diner füf Döchtere ghüratet isch… wär aber grad chli starche dubak…. I ha du gmeint – auso, suberi sach und haubi si mir wider retour ade merci u e schönä aabe… ja u itz bini hie…
Tja, zTrudi – guet, sehr guet. lueg, dass du am nünifüfezwänzg retour bisch. Warum de das meint Fridu – ehh, dänk mau nache bueb – Wiä isch es äch für e Vater sini jung Tochter itz Zläbe usä zla gah… diser isch äuä stouz wi anton, liebt si über aues u wet natürli, das ihre nüt gscheht…
wet um füfüberhaubi dert bisch draiht er scho im rote, wet um haubi dert bisch, dänkt er aahhh, ändli gopfertelli, u wet am füfvor haubi ifäderisch – tja, het er no gar khe grund zum zwifle, Grüble oder mötzle, isch ja nid gfasst das dir itz scho da syt. u du wosch ja wider mit ihre furt oder nid?
Daich – dr Fridu
Auso, chunsch haut paarmau öpis zfrüe, u du entspannt sich Papa- Gloria, u de chunsch chli pünktli u bis am schluss seisch numä, auso, seppli, wird hüt de chli später…
Fridu macht nur grosse Augen, und ich denke hobla die Ehrenbürgerin. Dä merki mir.