Ja, und itzt fragt ihr euch sicherlich gopfertelli no mau, das ischt scho lang kein Ufsatz für die Schuel meh und auch kein Epilog – das hat sowieso das Esti verbrochen gehabt den Epilog – die hat gemeint, ja die Leute seien dann nicht zufrieden und würden einen Muggigrind machen, wenn man einfach mit der Gschicht aufhöre, da müsse man abschliessen und bla bla bla – ja, Frau Lehrerin…
Ich habe dann gesagt mir doch gliich, die Geschicht ischt haut fertig gsi, und wenn fertig ischt chan ig ja nüm schribä wius nüm git…. dann hat Esti eben gemeint dann soll ich eben den Epilog schreiben. Das sei einfacht wie eine Gschicht wo die sachen drin sind die nach der Gschicht eben noch fertig passiert sind, wenn ihr wisst wie ich meine?
Aber eben. Ich wollte verzellen, wieso das hier steht.
Wo eben das Esti dann grad frisch weg war, und ich das grosse Loch hatte, war eben das Pech grad da. Der Fridu, der war irget wiä scho witer u chli euter, ja wegem Januar oder irget so hat der zwar schon spät angefanggen, mit der ganzen Schulbankdrückerei – er ischt aber dann hockä blibä u wägedämm aus i mir Klass. ja und itz war er haut plötzli sehr an der Gloria interessiert.
Die Gloria, das ischt die Tochter vom Sohn vom Cousin vom Konschtantin, dr beizer vo ennert em bach. Alle Gielen in einem gewissen auter finden die dann schon der Hammer, die Gloria. Wegen rum weiss ich eigetli gar nicht. Die hat halt schon viele viele Haare, so löckli haut u de bis zum Füdlä abe, von einem wirklich schönem rotbraun.
Ja auso ich fand die ehner ein bitzeli langweilig. Zum aaluege war es schon guet, immer suberi Chleider und so, aber die hat immer auf den boden geschaut und die Schnörren fascht nicht abenang gebracht. Aber Fridu war evidament angerer Meinung, und hatte nicht mehr so viu Zyt für e Mänu und mir.
Ja, und wes mir grad vom Mänu haben. Dem seine Eltern haben eine Abodek geführt, auso tun sie. Und dann ischt scheinbar einer in der Stadt voren gestorben, der immer so gschpässigs in seinerAbodeke zämen gmixt het. So von der Natur, mit Pflanzen und Mond und ja numä links umä rühre…. Ja, und die eltern vom Mänu haben diese dann grad gekauft, die Abodeke auso, mit em gspässige gmixe. Jetzt hatten sie 2 abodeken und gar keine zeit mehr für den Mänu. Derfür haben sie ihn in die Rudolf Steiner schule, auf dem affenfelsen oben gschickt. Auso war der auch fascht weg.
Ja was wollte ich denn nun? U du bin ich halt dann des öfteren bei der Ehrenbürgerin aufgeschlagen. Ich denke, der war auch öpen diä chli langweilig. Ja, und da haben wir Tee getrunken, und öppen über das Dorf einwenig gläschteret. Auso die Frau Schnegg, die kam emel nie guet weg. Aber das ist auch eine dumme Gumsle.
Auso, das Trudi, ja wir sind nun mal duzis, man kann nicht Ehrenbürgerin und Gründungsmitglied der Bananerebublik sein und engang nicht duzen. eben, das Trudi hatte dann in der Küche so etwas wie ein antikes Abodekerschäftli, aus ganz dunklem holz mit öppen sibehundert chlinä schublädli. und dort drinnen hatte sie eben dann immer ein Tee vo irget emne ort uf der Chugle, wo sie mal gelebt hat.
Ja, und dann hat sie gmeint., wir würden uns doch da mal derdür trinken, dabei käme ihr sicher eine gueti Gschicht oder zwe dreiä vo ebe dörten wider in den sinn.
Ich auso bin da ehner so der Sirup, Rivella oder Goggi, das isch fascht zbescht typ, aber die Storys hani haut scho wöuä losa u ha nid wöuä unhöflich sy… U der Aafang het si mit Marokanischer Münze gmacht, das wurde dann in einem komplizierten und verzierten Chännli gmacht u vo höch i ganz chlini dassli gäh. Dä isch zwar starch aber ü süess u richtig guet gsi. U Gschicht derzue ou.
Ja, u eis mau hei mir Tee vo ängland trunke, so im Chrüegli, ja guet la zieh, mit zersch dr chaute miuch… auso usgseh hets nach nütem, aber we me gäbig zucker mit em siuberzangli dri git de ischs fei guet auso… Fou fäu hat dann die Gertrude die gueti seel gmeint, ja tFrou Heimbächler heig ihre äbe mi ufsatz zum läse gäh.
tja.
Blööd, hani gad e schluck Tee inhaliert vor chlupf, wiu dert hani ja gschribä gha wäge dr dassli im Schrank…
Ja u nachdämm ig wider ha chönnä schnufä hani du gmeint ja auso, das sig mir de nienä rächt, gar nienä mit de Tassli im schrank u so, u denn heig ig se haut nit kennt, ja itz schiess si mi äuä ussä u wett nie meh öppis vo mir ghörä… u mir isch zWasser fasch scho glüffä mit em Esti wäg und der Fridu verliebt und em Mänu wo si name tanzet, aber si het numä gredi ussä glachet u gmeint aba, was äch… dumms züg. Si heig dä ufsatz äbe fei guet gfunge, auso aus gschicht eifach u wis verzeut sigi. Ja u zu dämm Tee gäbs ou e gschicht, aber die sig trurig, si mögi nid – aber si heig dänkt si wöu mir das gäh, eventuell sig das bi mir guet ufghobe –
Es isch es Buech in Läder i bundä und e Schriber ganz schwarz… u si meint, ja das Buech sigi lär ussert uf dr letschte Sytä – dört heig si öppis gschribä – dr räscht sigi für mi. Das sig khei verpflichtig, aber vilich chiem mir ja öppis i sinn? U lueg, wet am schrieber obä draisch, de chunnt e bleistift Minä füre … ja dä Schriber sig us silber – u wenn ig ne de bruchi glänzi er wider wi von alei.
Auf jeden fall war ich dann ziemli ergriffen von dem Geschenk, das Buch und eben dem Griffel. Bishär war halt schreiben schon eher eine Pflicht – so Aufsätze für die Schuel und so.
In Gedanken habe ich mir schon gefallen, so als Schreiberling, der da Geschichten, Hischtorien, ja vilich gar episches zu papier bringt, aber eben, der Wunsch ist vieleicht Vater des gedanken, was aber derbi usä chunt ischt öppen diä Wunschdänke…
Was ich damit sagen will, also ich hatte schon riesen Freude am Geschenk, aber bis ich da endlich was bröseln konnte gings dann schon eine weile… habe ich viel zeit im Bett auf dem ranzen gelegen. und die mine am blofi füren gedreht gehabt, und auf die weisse Seite geglotzt aber irget wiä wollte und wollte mir nüt schlaues in den sinn kommen um in das wungerschöne buech hinein zu schreiben. Ja und gad jeden blödsind kommt mir nicht hinein. aber dann kam mir halt das Leben zu hilfe – Fridus Papa ist wieder mal aufgetaucht.
Autor: finnolafengel
Vom Reisen 1
Also früher, nicht richtig früher, einfach prä Pandemie wo für das Reisen eine fett gepolsterte Kreditkarte und mobiles, oder emel Internet das wesentlichste waren haben wir, also ich und ein paar Kumpels halben so etwas wie ein Roadtrip gemacht. So die Route, und wo man plus minus übernachten will zfade gschlage und dann los.
Uns Männern wird nachgesagt wir seien schwanzgesteuert. Nun ja, hundert pro kann ich dies nicht dementieren aber item, will sagen, wir sind auf diesen Trips Gastro gesteuert. Hat der eine Kumpel ein untrügliches Gspürri für die richtigen Rast – und Gaststätten. Einmal in Gibraltar, das ist so ein gehöhlter Felsen am Anfang oder Ende des Mittelmeeres je nach däm wit luegsch – und wenn man dörten rein will, machts manchmal ting ting ting, die Lichter blinken, die Barriere geht runter und, nein kein Zug, sondern whhhuuusch und Flugi landet.
Potz. denkt man.
Dann geht die Bariere wieder ufen und man kann in eine kleine und gar wunderliche Welt eintreten. Ist dieser Flecken halt ein letztes Zipfeli des ehemaligen Empire von den Briten, ist noch so grad häb chläb an Spanien aaglimet und äneführ sieht man schon Afrika, aber wehen tut hier der Union Jack.
Derten ist alles eng, steil und einerseits british steiff und angerseits südländish bunt. Die Kids in Schuluniform, Ehrwürdige Herren schlurfen in den Finken mit den ufägedrehten Spitzen und dem ganztages Pyjama, wie üblich bei denen diheim. Musste ich natürli grad in ein Supermarket, die ganzen britischen Leckereien shoppen, dass es die Reisetasche bald sprengte, aber eben richtig bittere Orangenkonfi, Tee, der den Namen verdient, nicht nur braunes Wasser, Short Bread, Marmite, Lemon Curd, Pfäffermünzschoggi… üüüh dir da wird mir grad angersch, so fein…
Aber item – waren wir ob dem Fläckli fasziniert und erfreut und gedachten hier zu nächtigen. Als einzige Möglichkeit schien ein grosser Klotz mit Schnörkel und Marmor. Der Preis war garstig, aber scheinbar grad in Aktion, zwar immer noch schlimm aber nur halb so.
Shit the dog on top dachten wir, wann kommen wir wieder nach Gibraltar? Lets go. Also, die Mietbänne, ein Japanisches Gartong – Origami – Auto, aber es fuhr und platze grad so gäbig zwischen einem leicht vernachlässigten Teil mit dem fliegenden B und einem hochglanzpolierten Flügelmonster. Latschten wir auso in eine sehr grosszügige Halle, opulent würde da wohl passen und wurden schon gli druf ab fein british gegerüst.
Einmal nächtigen für zwei Personen wenns geit bittschön meinten wir.
Aber gerne die Herren, die Pässe und es mache dann so und soviel…
Merci schön, mir zale getrennt …. aahh yes, no hö, mmmmh…. ah ja, habt ihr unsere Aktion gesehen?
Daich, meinten wir – zwoi mau tHeufti, quasi… So sorry Sir, aber das gilt nur für direkte Buchungen übers Internet … wird uns beschieden.
Ach so – blöd… ja, habt ihr denn Internet? Säubschtvernatürli, derten zStägli uffen, u de links u die erscht Türe.
Sängg hiu fery mötsch, ob wir die Taschen hier lassen können – gerne doch.
Bald darauf hatten wir unsere Reservation – haben wir gedacht, damit es nicht grad auffalle näme mir no grad eis. Und so haben wir inmitten blaugespülter pudriger Damem und doppelgereihten Herren streng gekämmt gApperölet – ich als Brite natürli Tee und Scones mit Rahm, Kumpelchen bedachte die lokale Braukunst. Sehr fein das ganze und wunderschöne Aussicht auf die Bucht.
Dann nochmals zur Rezeption gedackelt – grüezi – hei mir reserviert…
Meinte der junge Mann nach einer Weile leicht geflustert da sei wohl was schief gelaufen, er sehe uns nicht auf seiner Liste, und legt uns verlegen ein Papier vor.
Das sei nicht verwunderlich, meinte Kumpelchen, sei die 11uhr30 ausgedruckt – jetzt sei 17uhr 13 – er solle doch nochmals … und ploink – hatten wir unsere Zimmer – nun preislich eher zu unserer Zufriedenheit und sehr zum Amüsement des Personals
Beim erkunden der Stadt sehen wir dann so ein gemauertes Gewölbe, ein ehemaliger Fishmärit heissts, jetzt Beiz – hier essen wir! Verkündet Kumpel – war ich ob seiner Wahl noch nie enttäuscht und in diesem Sinn: Aber gern doch.
Federn wir dann halt kurz nach den siebnen ein, mit der festen Absicht ein Tischli zwecks verzehr vom Stück vom toten Tier in beschlag zu nehmen. Fragt der Kellner ob wir reserviert hätten – nicht doch meinen wir, sind spontan reingelatscht… Ja, wenn der Platz dahiä im Vorraum passe gehts, meint dieser.
Tja – guet gmacht haben wirs, noch ein Päärli wird eingelassen und dann ausdimaus fertig, ein andermal gerne. Die Karte lässt auf grossartiges hoffen, und wir gehen aufs Ganze. Vorspeise, ein Teil vom Rind und noch so Beilagen.
Ahh, die Herren haben Hunger? meinte der Garcon.
Tütterli! meinen wir. Er be-eugt uns etwas etwas kritisch – was luegsch – no niä Manne mit Ränze gseh? Denke ich. Aber dann die Vorspeise – mega – so ein schmelzige Omälette, pikant, und leicht gefüllt mit auergattig gmüesigs u Piuzä. Einfach fei, hätte für sich schon bald eine Mahlzeit ergeben.
Und dann der Hauptgang – ein herrlicher Klops vom Filet, aussen kross, mit den ganzen dazugehörenden Aromen, innen bitzeli blutig, aber durch und durch gewärmt und so zart, wot dr Hegell gad vo säuber dörtederdür.
Die Beilagen, Okra, sowieso ein mega Gemüse, dann die kleinem Plizlis, huerti im Öl ir Pfanne mti chli Sauz rundummen chert und ole ole, einfach sensationell.
Ja, und da wussten wir auso warum der Kellner deräwäg glüsslet het – es isch fasch chli viu … hei mir de haut gäbig chli Digestiv gno u no am Schluss no es Kaffi wo brönnt…
Tja, so icherä isch richtig. Hei mir üs eifacht chli gwungeret warum öppe so Töggeli usä chömi mit zünd-roti Gringä? A somne Abe muesch ja sicher mau Getränk wäg bringe – ja, isch äbe im Hauptruum inne a offne Houzcholä Grill, öppe knapp füf Meter läng mit gäbig Chöch dranne am ume wusle. TGescht hocke anenang anne a mega länge Feschtbänk – gmüetlich – eifach diä am Grill anne wärde auä chli mit- gaaret…
Am nächschte Tag geits no uf e Hogger. Fei aut das Seilbähndli, aber wo mir uf em Schiudli Von Roll u Carrosserie Gangloff gseh – schnadig! TAffe si numä affig – i meine i chöns nö begriefä – wirsch jahrus jahri vo Turis begafft – chämi äuä ou uf en Aff.
Aus i auem fei es Erläbnis – so imne Tag heschs gseh. U so richtig guet gsesch es bim nunusibä-Schangli, wo si us en Flugi hüpfe gad so bevor zgrosse Gjufu aafaht.
Und ja, mir hei gluegt – Aagflogä wird Gibraltar numä vo British airways, später Iberia… Dekadänt gnue wäre mir, Isch für hurti ga znachte eifacht ztür …
FE jan 23
Essen und Trinken
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, wird gesagt. Jawoll. Falsch ist dies vermuetli nicht, und meine Gefühle verletzen tuts schon gar nicht. Nun, so richtig empirisch überprüfen musste ich dies bisher nicht – Hunger habe ich zwar fast immer, aber mit zuwenig Essen habe ich Gott sei dank bisher noch nie fälieren müssen – odr äbe umbekehrt – we dir wüsst was ig meine…
Meine Seele hätte ich sowieso dem Tüüfu vermacht – wenn einer Lehrerin von anno domini geglaubt werden soll, die uns in der grossen Pause im Gartebouschöpfli beim Rauchen und Moscato di Spumante erwischte… Tja – nur kein Mitleid – unsere Rache war angebracht und präzis… oder doch, ein klein wenig Mitleid mit der Frau Lehrerin schon – waren wir damals fei Schnösel und gut mit der mittlerweile gar nervigen Arroganz der Jugend unterwegs.
Was ich gesichert berichten kann – und hier lehne so haubers an eine Berner Institution – alt wird man von alleine, aber Fett und Glücklich macht Essen und Trinken hundert pro… in welchem Masse und bezüglich Bio und Nachhaltigkeit seis doch gerne jedem selber überlassen.
Und wie so viele Gniesser – tja – was weiss ich? Gourmand? Gourmet? Gluton? Interessierter Laie wohl am ehsten, tu ich halt gerne mit Gleichgesinnten ausschweifend über Comestibles aller Art, deren Erwerb, Erwachsen und Verzehr mich austauschen.
Veganer, Kalorien – und andere Erbsenzähler werden sich hier vermuetli nie heimisch fühlen.
Andere vielleicht schon.
FE Dez 22
Der Autofreie Sonntag
Ja also – hatten wir da fang eis mau die Greta. Auso zfride het die no nieä driigluegt won ig se gseh hätti – aber villich ligts haut am Klima um sä umä – wär weiss?… Vou fau het die de mau gäbig allen höchen Tieren die Meinung gegeigt – me cha ja derfür oder dergäge si – für das het si mi Reschpäkt.
U du nimmt si hurti kschnau ä schnittige Sägler für übere Teich. Weisch wie schön – das Ding ruuscht äuä fei, so ex „round the world“ racer. Ja, was wosch – nach mirä Kenntnis het bis hüt nur einä chönnä übers Wasser gah, seit me ämu – wär aber gad chli wit. Fahre chasch übers zWasser mit Outo, Töff, Schneemobil muesch aber fei Gummi gäh, darfsch ja nid la abrissä, u sött chli glatt sy zWasser… wär aber äuä nid im Sinn vo ihrem Programm.
Foufäu hurti kschnau drü tonne Carbon verbout für dä Kahn hei si – auso – Carbon – fiber, nid öppe de das vo dr Luft. U itz, dass mir üs gad richtig verstöh – i ha de nüt gäge Carbon – im Gägeteil. Fei es Wunderding was me da drus aus cha bouä… eifacht de bi end of life mit hurti komposchtierä u guet isch de nüt. U bis es de so i dr Form isch wi gwünscht o nid ganz ohni – isch zwar gflochte – aber zum lisme ischs nid gäbig – aber item…
Wo de eis so ne liecht hysteriösi Tschuppelete Girls mit Plakatli früsch vom Zuekunftsprodeschtli so i eirä Wuet um mis Outoli umähüpfe u furt mit derä Stinkchischte skandierä – gits mir gad chli Stoff zum nachedänke.
Auso Jute statt Blastigg isch derte nid. Si die Dame zum teil fei ufbreezt – u vo denä Turnschue chömä garantiert kener us dr Landi. Wird’s du de mau grün, auso tAmple, süsch nüt und i stinke haut gemächlich von dannen. Die Hysteriösä göh widerwiuig flink dänn, bichöme si fou fäu baud es Gjufu, fasch chli e Numere die Jonglierei zwüschem Plakat, em Händy, und em Handtäschli.
U du merk i plötzli: I bi äuä genau dä wordä, won i mi i däm Auter wi diä gschworä ha niä tsy – e bidere Füdlibürger haut. Aber immerhin – ha no kheni Beige Chleider… geng das.
Ja u wo ni so uft tOutobahn gondle dänk i so tja, die Dame – aues guete fürt Zuekunft – u das nid nur für e Fritig. Was dir ou machet, gloubet dra u häbit Freud – wenn i öppis us mir Zyt uf derä Chugle glehrt ha – wes söu wahr wärde, vorwärts gah wirds irget eis i Arbeit usarte – wet vom ene Oligarch gfischet wirsch gits äuä eifacht angeri Prioritäte
Ja, u bim Fürabebier verzeu is de Kollege – potz – hei diä nid Freud: Wohlstandsverwahrlost, weltfremd verwöhnte Kackaffen… ja und um e chli zde-eskaliere verzeu i vom Outofreiä Sunntig.
Hie numä ganz churz für e chli Konteggscht – quasi. Simer i de Achtzger Jahr, vou chaute Chrieg haut, und üs wird verzeut der Waud stirbi itz de gad, aus kaputt, tSchiissi isch riisig…
Nid gäbig, so jung u vou im Saft – wet nid im ne Piuz atomisiert wirsch – verrecksch wiu aus rundume verräblet. Blöd. U du chunt haut de di idee, nid vo üs, das a eis zwe Suntige der Chlapf doch chöntsch diheime la.
Simer so drü Jugetlichi – üser Euterä schaffe au im ne Heim für geischtig behinderti Mitmönsche.
Hei mir gmeint, mir setzi doch mau di Idee – üüh dir – was si mer abblitzt. Sicher nid, Blödsind, abfahre, was meinetir eigentli – cha jedä säuber entscheide a welem Tag gfahre wird oder äbe nid, Schnudderbuebe, naivi – tüet mau bi euch aafa…
Si auso üser Egöli liecht knigget, füehlä mir üs aapisst, gäbig…Löh mir das uf üs la sitze? Nö, sicher nid – nid mau vilich.
Guet, Auso – darf ja nid uffaue – hei mir es paar Wuche la vergah.
Zu der Zyt isch es Privatouto nid gad saubschtverständli gsi, aber di Institution het gäbig Chäre u Bösli. Hets es Büechli, wo igschribe wird wär wenn wiviu und es Brättli mit de Schlüssle. Hei mir auso e Sunntig gwäut wo fei Fahrzeug reserviert si, aber chli zytversetzt. U du haut spät des nachts liselig tHubä uf, Batterie abhänke, e fini Schicht durchsichtigs Chläbi um e Pol und wider drah… Schlüssu dräihe – nüt – guet, dr nächscht.
U itz mues i haut du öppis biechte. Mis Mueti het es eigets Outo. Isch si haut tChrankeschwöschter vo der Institution, u het im ne Notfau hurti mit em Gfaunig-in-Not its Spitau müessä we si nid säuber het chönnä flickä.
Dr Schlüssu han i scho gmugget gha, aber du isch mir i sinn cho – shit, was de wenn einä plötzli würkli öppis het?
Nun ja – han igs de Buebä verklikkert – und gmeint, i chönni de nie meh schlafe, wenn de irget e Mönsch zuschaden chämt, wiu Muetis Outöli „en sabotage“ ischt und so.
Tja, haben die dann schon gmötzlet und gemeint wenn schon denn schon alle u dermit eigetli ou rächt kha.
Ja, okhey, i dämm fau hie sig dr Schlüssu und ig wüssti de vo nüt… het ne haut o nid passt, u hei si de gmeint wenn ig chönnt garantierä das zMueti aber de sicher nur im üsserschte Notfau – das hingäge gängt hani gmeint… Si müessi aber au cho zVieri näh zu üs…
Jä äbe, öbs de die säuber gmachti Vanille Creme u tGüezi vo Norwegä git? ( I mues schwingbäsele wi wiud u chnätte wi ne morä – derfürä darf i usschläcke – u abwäsche – isch Tradition…)
Eeh daich…
Eigentli hei mir fescht dermit grächnet vertwütscht zwärde – so vom riisä Donnerwätter mit Usgangssperri bis zur Verbannig inäs Internat hei mir üs aus usgmaut – aber nüt haut. Hei sis üs nid zuetrout, oder üs der Erfoug wöuä vergälle? Khe Ahning.
Hei mir denne hinger em Vorhang fürä glüslet – si si cho einä nach em anger u hei frohgemut iglade. TSchlüsseli dräiht – u nüt. Einersits si mir üs fei grossartig vor cho u angersits wi richtig Dräckseck. Wo de e ganzi Familiä mit chlinä Chind dr Tagesusflug het müessä striichä – üüüh dir – wär i gärn i Bodä versunkä.
Ja, und ir nächschte Nacht – aus wider idt ornig gschrüblet – wei mir doch am Morge itd Schuel chauffiert wärde… „Schweinebacken R us“ würd me hüt gloub säge.
Stöh mir auso da, chunt der designiert Chauffeur u meint: Buebä u Meitschi – dir heit Päch – dr Bös isch kabutt, müesst säuber luegä … Cha nid sy mein ig, die gö immer. Moumou – dä miech khe wank. Quatsch – hesch öppe dr Schlüssu nid richtig draiht.
U so hin u här – bis er enerviert haut probiert het – kla-brummm hets gmacht. Iistaigä – abfahre hani gmeint u mir fei zLache müesä verhah.
U vili Jahr später hani mit Mueti tJugend la revue passierä – potz hani gschtuunet wiä viu si gwüsst het. Potz kheit si us aune Woukä was i no cha obä druf legä.
Hei mir ämu fei chönnä zäme lache.
U hütigstags? Suppä uf Biuder wärfe, wo me nid säuber gmaut het? Sich aachläbe ut tLüt schiissig mache? Ischs äuä zPrivileg vo dr Jugend zproteschtierä, lutstarch Änderigä aber subito zforderä.
Nun ja – mit em Füdlibürgertum chunt haut ou tErkenntnis: Änderigä? mira scho – aber langsam pressierä. Chunt nid guet, gar nid guet wes erzwängelisch muesch nur chli retour bletterä ir Gschicht – het gnueg Bispiu.
Hei si doch da letschthin sones Brüggli bout, wo me obe drüber cha während dessi unger Strass revidiert wird. Hurti so eini i chli bouä u drüber legä – chönnt me numä no säge: Und wenn sie nicht gestorben sind dann kleben sie noch heute.
FE Jan. 23
Fortsetzung Bananerebublik…
2.
Ja so geht das halt in so einem Dorf. Und eben, die zeit kommt, oder die zeit geht, mau so u mau so. ich weis es auben nicht so genau. Vermuetli chli beides und gad chli angersch – aber ig weis leider nid gad wie man das besser schreiben soll.
Ja, seit der Bananerepublik ischt das Dorf immer noch das Dorf. Aber trotz dem ischt einiges gegangen.
Zersch mau hat das Esti nume no gnärvt und dann ischt si usä züglet. Ja das Esti will eben gerne Lehrerin werden. Schon das ist ziemli bekloppt, aber eben – zMueti meint, nume la mache.
So eine grosse Schwester ist im Prinzip müesam und lästig, wiu di meint eim immer müese zsäge was meh ztüe heigi… ja, aber eben dann hiuft si auch wenn man auben bei den Ufzgis nid witer weis, und cha hauben scho viu so chli erkläre we me gad nid drus chunnt was bi de Grosse so geit.
Zersch wollte sie nicht mehr so spielen, was schampar schaad ischt, denn wenn eine ein Bächli stauen kann, dann ist es das Esti – einischt haben wir kschnau vor der Au gstouet, mit em ne chline Wasserredli wo si im Wärke gmacht het u auem. Aber nach em zMittag hei mir gar nüt me dra daicht.
Plötzli steit dr Brupbacher Wale da u meint gopfertami auso, öb mir ne wöuä la verdurschte und si Acher in e Sumpf verwandle he?- dr Papi söu das Wärch gad cho luegä… ja u du sisi haut die Mur ga studierä, isch nid wiit gsi. Jaja, meinte der Wale dr Öpfel ghei nit wiit vom Stamm… Auso, e Sumpf sigs ja no grad nid meint dr Papi und so vom Gsichtspunkt vom Ääschinör sig das scho erschte Sahne, Gfäu, ibettig itd Landschaft und Usführig – topp, aber äbe… und man konnte dann halt schon sehen, an den Eugli, und wiu er zLache het müese verchlemme – dem Papa hat das fei gefallen.
Jaja -u äbe, scho guet – sis Veh heig durscht – so dr Wale – abruhme… Ursli het natürli grad vöuä dri stüpfä – Päpu het numä gmeint, nüt isch – wenn das Wasser de aus ufz mau chunnt ut Steine mitriise, de heig er de Fürabe dr Ursli – also mussten wir unseren Staudamm retour bauen, was zwar irget wie noch interessant war, aber nicht grad so gegfägt hat…
Und dann ischt sie immer mehr in ihrem Zimmer blubä, das Esti und hat nicht mehr viu brichtet ussert usgrüeft winä waud vo Affe. Ursli het eis gmeint ob si ächt ou itz de Demänz bichäm, wits Grossi Schangli wo itz Heim het müese… au hei du fei glachet – ussert zEsti vo haut gad ufz Zimmer ischt u Türä kschletzt het.
ZMueti hat du gmeint, zEsti heig äuä grad chli nes gJufu mit sich säuber, sie wärdi itz haut langsam vom Meitschi zur Frou, u das göng haut nid gäng so ring… i ha du gmeint, vilich söt si chli langsam pressiere dermit – wie dr Götti Girsbärger aube seit, ig würd re scho chli haufe süsch…
Das sig de scho schampar nätt vo mir meint du zMueti – aber leider funktioniers nid so – da mües si säuber düre.
Ja haben wir das ganze Zimmer vom Esti wos dann so weit war abgebaut und eingepackt und verladen auf den Vertlehnten Lieferwagen vo der Migro. dann in die Stadt füren gefahren und abgeladen und das Ganze in einem kleineren Zimmer wo komisch schmöckt wider aufgebaut. ja und wo wir dann endli fertig waren und müed, sitzt doch das esti ufz bett ab u verrührt thäng u mues grad brüele. ja u z Mueti macht grad ou mit, u der Papi meint chömet Manne mir göh es Glace gah hole… u, bin ich grad chli froh gsi, süsch häts mi ou gad gnoh. u dr ursli, dä het scho fasch chli ta – aber dä isch no chli.
Ja zersch habe ich gedacht das sei dann guet, keine mehr wo gäng dri schnurret, aber üüü hat mir das esti gefehlt. es isch wi nes grosses lärs loch gsi. ja, und dann war ich halt schon froh wo si mir fürs wuchenänd zu sich in die Stadt eingeladen hat.
Zuerscht war ich eben dann gäbig verlegen, weil ich die mitbewohner vom Esti noch nicht kannte. Da war eben die Ulrike. Das ist eine von Deutschland, die wollte Pfarrer studieren. Das war dann schon komisch, weil die war gar nicht so wie der Rüdisüli, die hat u viu gelacht. nur wenn sie durch die brille gluegt het hats streng ausgeschaut. meistens hat sie obe dür gluegt, mit grosse liebe schwarze ouge. Aber zum Trösten ist sie vermuetli schon sehr guet, Sie ischt nicht dick, es hat eifacht ganz viel von ihr.
Nachhär hets zAannebärbi gäh. Das ist eine Gärtnere gsi. Auso isch no. Di het nid viu gseit, aber das bini scho vom Papi gwonet. Derfür hatte sie entweder einen Roten gring von der Kälte oder einen braunen Gring von der Sonne.
Dann war noch Michelle. Die kommt von Japan und hat Oboe studiert, das ist so etwas wie eine lange Holzflöte wo man tSchnörre gegen innen mues cherä u zämmen druckä das es tönt. U wes de tuet de tönts e chli furzig. Aber vlich war Michelle halt noch eine Anfängerin?
Und dann die Ooong-ri-ett. Das Esti meinte das schreibt man Henriette – die spinnen dann gäbig, die Franzosen … Henriette… Das ist eine vom Welschland. Am Anfang habe ich die fascht nicht verstanden mit ihrem Aksong, aber du isch du gange. Die Henriette hat auch irget öppis gstudiert – das Esti meinte sie studiere öppe dr Usgang. Meischt ischt ire irget dr Puli vor schuterä drabgrütscht oder so – we si überhoupt het dra deicht richtig Chleider aazlegä.
Ihre Eltern haben eben ein Comestible – das isch e Lade wo tür isch mit ganz feinem Ässe vo überau här, ou wit wäg, het du zEsti erklärt. Und weil sie halt immer so viu feins zum Menue beisteure, tut man ihr es nachsehen, dass sie immer zu lange im Bad hat. Wobei am erschten abe wär mir fascht es unglück passiert. Ich musste dann wirklich halt schiffen, und die gumsle wollte und wollte nicht aus dem bade kommen. ich habe mir schon überlegt in die grosse Vase, die im gang mit den Trochäblumen stand – zum glück kam dann Esti und hat gepäged – ca süffit, maintenand, mon frere fait pipi a ton lit… ja und dann ischt di ussen gestürmt und ich konnte endli go schiffen. ü hat das gut getan.
Voufäu hats dann Tortellini gäh, vo Henriettes Euteres gomeschtibu… hat die dann gmeint, so was habe ich wol öppen noch nie gehabt… wouwou, dänk öppe scho, tGrossmueter vom Pietro machi diä immer früsch, weisch dr Pietro das ischt üser links ussä, und zum Penauti sig er ou dr bescht, di göh im eifacht inä. … mir sägi im haut gas fues wiu siner Latsche deräwäg schtinkä… THenriette fand diese geschichte vermeutli ziemlich doof, hat sie runzeli gmacht und öppis uf französisch brümelet – Derfüren fands Esti wohl öppen guet, hat die ganz still in sich innen glachet.
Ja und am nechsten Morgen – Samschtig – sind wir in die Stad go lädele. Üüü het das züg. zeint besser u schöner aus das angere. aber eben. a jedem vo dene sache hets es fädeli mit ere edigett und ere zau druffä. ja ir stadt hets scho aues. aber muesch de gäbig gäut ha für das aus ou zchoufä.
Am Sunntig sind wir auf den Hügel uffen mit einem Bähnli. Die Ulrike und die Henriette sind auch mitgekommen. das war dann schon sehr speziell, und man konnte auf die ganze stadt runter luegen. Henriette und Ulrike haben dann fascht ein Gstürm bekommen, weil sie sich nicht einigen konnten, welches das Haus ist wo sie drin wohnen tun. Zum Glück ist die Henriette mit einem oooh les Boches – incroyable abgedampft. Ich meinte dann zur Ulrike, dr Gischider git nah u dr Esu bliibt stah – Sie meinte nur: recht hast du Junge, lieber Gott steh mir bei… Das hoffe ich näturli auch für sie, aber der muss dann fei beistehen, von der hats wirklich viel…
Dort oben haben wir dan frisbi gespielt und dann ein füürli gmacht und würste gebraten. Auso für mich war das schon ein sehr gelungenes Wuchenänd, schon nur wegen Esti, aber auch ihre Mitbewohnerinnen waren fei gut – und weil es so schön war darf ich jetzt immer wieder kommen für ein Wochenende. das ist gut.
Die Bananerebublik
Vorab:
Tja, dann ist es halt soweit – wird die Tochter von einem Kumpel achtzäni. Ja auso Kumpel – scho, aber ehnder viu mehr, einer vo den ganz Guten, u natürli nicht nur der sondern grad das Ganze änklüsiv Frou, Tochter und em Kater. Nun, was einer Jungen Dame schenken? Ist das Persöndli mit einem gar scharfen Intellekt, einem absoluten Zahlengedächnis (Charte spielä muesch mit derä nid) und einem ironischen, einwenig dem alter geschuldeten Anspruch auf die Weltherrschaft gesegnet.
Da kommt man dann halt schon ins grübeln. Chleider? heikel. Bücher – sicher nid, disi isch vou digital. Nagulack? Tja, hat die halt auch nur zehn Fingerli, dopplet mit de Zächeli, und gar wenn die Chlöpen vom werten Herrn Nachbar zu besonderen Anlässen mitgepinselt werden vermuetli mehr als genug von dem Gedöns. Kohle? sicher nie falsch, aber etwas dröge und sind die Eltern sicher nicht stinkig, aber auch nicht unbetucht.
Pling, itz hanis – warum nid es Gschichtli? Pärsönlich, originell (hoffetli) so es A4, max angerhaub Blettli… Chasch dänke, erschtens chunts angersch u zwoitens wi me dänkt. Wollte die Gschicht eifach nicht hörä…
Hätte dies eventüell so ähnlich passiert sein können, in den 80igern, ein leicht verschlafenes Dörfli im Dunstkreis der Hauptstadt. Hat es ein Fluss, Land rundummen, ein paar Blöcke und die Migros und die Protagonischten natürli.
Das ganze aus der Sicht eines anfangs 10, 11 jährigen Bübels, der halt erwachsen wird. Zerscht im Rahmen eines Schulaufsatzes, unbeholen, mit den ganzen fehlern dazu, manchmal gar Tagebuchartig. Ein wenig „coming of age“ sicher naiv, und hoffentlich herzlich.
1
Ja, dann war das leider so, die Sommerferie sind bald düren und wir müssen wieder in die schule. Ja also ganz ehrlich – mir hat das gewaltig gestunken. Fridu und Mänu auch.
Ja da sind wir also ghocket auf der Fridhofsmauer und haben eben genau derten drüber prichtet, das die Sommerferien dann schon glii vorbei sind. Dann kam doch der luschtige Poilü verbi, das ischt der Sigrischt von der Kirche in unserem Dorf. das ist ein lustiger und auch einen guten, weil wenn er uns beim spielen auf dem Friedhof vertwütscht, dann blinzlet der nur mit dem Auge und sagt: Häbet ornig, Buebe und jagt uns nicht davon wie der Pfarrer Rüdisüli. Also der Poilu, der lütet in der Kirche am Sonntig alben die Glocken, und macht dann die Türe zu. und dann wieder auf wenn der Pfarrer Rüdisüli fertig ischt.
Dann tut er noch die Cherzli uslöschen, und die Gsangsbücher wieder aufpigelen. Ich denke, der luegt vermuetli, dass die Kirche im Dorf bleibt weil nur mit der Püez am Sunntig hat der wohl nicht gnueg zu tun.
Aber eben nun sassen wir da und dann fragte doch Poilu, he Buebe, warum so trurigi gsichter? jaaa, tFerie si äbe gli durä, u de geits los mit derä blödä blödä Schuel, ut Frau Heimbächler laht üs sicher widr e ganze ufsatz über „die Ferien“ la schribä u derbi hei mir gar nüt erläbt… meint Mänu gar ein wenig tuech.
A-baaa, seit du Poilu, auso grad drüber, dass dir im Fridhofshein zeuslet heit dät ig nid schriba… üü hei mir üs aagluegt, hei mir nid gmerkt das ers gmerkt het… isch äuä dr Rouch gsi wo ufä isch…
…Aber dir choit doch über eues eigete Land im Garte schribä, meint dann Poilu, das ischt doch fei e memorabli Sach gsi?
Ja daich, eine ganz gueti Idee meine ig u Mänu, Fridu isch nid grad so überzügt, aber dä hets du haut ou am hertischten gebreicht gehabt.
Und dies kam dann ebend so: Allenthalben kommen eben das Klärli, das isch die Schwester von meinem Papi und vom luegen her fei einen Kälblibretscher, aber eine ganz liebe Frau und demzufolge meine Tante, mit ihrem Mann dem Rüedu auf Visite. Und dann ist naturlich auch der Wewe, auso der hat nicht Schmerzen, der heisst nur Wendelin Wenger und darum eben WeWe. Er ist mit der Ursula geheirateret und so ein Halbbruder von meinem Mueti – das macht dann einen Viertel Onkel von mir.
Meine Mueti, das ist die beste von allen, auso zChanettli, das ist das Mueti von Fridu, die ist auch gut. Sie schmöckt immer so fein und Fridu darf auch fast alles, aber eigetli spielts nicht so einen Rugu, weil Fridu allenthalben sowieso macht was er wot. Aber die Schoggichrömli wo sie backt sind auso schon formidabel wie der Grossätti Schangli alben meint wenn er zässen besonders gern hat.
Aber eigentli wollte ich von eben dieser Visite verzellen – Ja, nach dem Znacht da müssen wir Chinder abwaschen was natürlich schon lästig ist, aber Mueti meint wir wollen ja nicht vom dräckigen Gschirr zmörgelen, und wenn wir nicht helfen sehe sie nicht ein wegenrumm sie kochen müsse, und da hat sie halt schon recht ein bitzeli.
Und dann gehen Mueti und Ursula ein Schwatztli halten, auso meistens schwatzt Ursula wie ein Maschinegwehr und meine Mami lost zu. Mein Papi sagt eigetli auch fast gar nix aber dafüren hat er fascht immer einen Chrummi in der Schnurren. Ja und einischt wo Ursli, das ist mein kleiner Bruder, auso eigentli einen guten Bruder aber leider auch sehr oft eine schreckliche Nervensäge, gfragt hat ob der Papi das nicht wisse wie reden geht, hat er dann den Ursli aufgenommen und nur gemeint wowou, är chöni scho, aber är losi haut gärn …
Ursli war zufrieden, auch weil er gerne aufgenommen wird, aber mann konnte schon sehen, dass es ihm grad im Grind gmotoret hat.
Ja und dann sitzen haut die Mannen am Salongtischli und brichten wenn grad kein Match ischt. Auso Ruedi und WeWe vorauem, Papi tut mehr losen. Ja und eben an diesem abend hats dann fascht einwenig gholeiet, der Ruedi meinte immer wieder das sei wie in einer bananerebublik hier, das Volk werde auseinander genommen. Aber WeWe hielt eben dagegen, und wollte immer einen grossen märit abschliessen oder so etwas.
Bis am Schluss hat mein Papi dann mit der Hang auf den Tisch geklopft und gemeint, Manne, mir näme no es Kafi mit Güx und dann ab itz Bett, Morn ischt ein neuer Tag und einig wärdet ihr ja euch sowieso nicht…
Ja und am angeren Tag hab ich halt immer noch an diese Bananerebublik rum gstudiert. Im Chinderlexikon war eben nur Republik und Banane, aber leider nicht beides ufz mau. Aber Fridu und Mänu meinten, wo ich es ihnen dann verzellte ja, das müsse doch einfach ein Land sein wo die angeren nüt zu melden haben, so fascht einwennig wie wir Kinder bei den Grossen. Dann habe ich dummerwiese noch von den Gartons im Gang mit dem gemalten bananen aufgedruckt für das Züglen vom Esti verzellt und dann haben wir einfach beschlossen unsere eigene Bananerebublik zu bauen.
Fridu, der meinte er wisse wo es noch mehr von diesen Gartongs het und tatsächlich, gli drauf ab war er mit dem Veloanhänger ober voll beladen wider da – bananen hatte er auch gefunden.
ja, und dann hat Mänu gemeint kommt wir vertlehnen noch die lange bohnenstange vom garten deiner Mueti und fridu solle doch noch hurti eine fahne zeichnen. in dem ischt er halt schon stark der fridu. ich solle da so stehen wie der räuberhauptman aus dem comic heftli, so mit einem schwert über dem Kopf und einem so vor den Körper wie ich einen grad aufspiessen wolle. Ja, aber i ha keini schwärter… nim zwe banane, du Pinsu meinte Fridu nur.
Ja genau so meinte er dann, und auso die Fahne war schon schön, nur war das nicht ich, sondern irget ein Doggel mit einer Banane über dem grind und eine gegen fürren.
Ja, und dann waren wir in unserem Land, wir mussten einen Schwur schwören auf unsere rebublik. und nacher haben wir schon ein wenig gholeiet und so halt die sachen gepäget wie:
Wir dienen keinen Fremden herren, wir sind das volk und die Stände, und darum stehen wir… Bananenrebublik vor. Wenn uns einer angreift, dann schiessen wir dem einen Bananeschinti vor tFüess dass er auskschlipfen tut…
und mehr so sachen die man vermuetli päget wenn man sein eigetes Land hat. und es kam wie es kommen musste – der Ferdinand Christen von ennert der Strass hat dann das Fenschter aufgerissen und ussengebäget: Gopfertami, isch itz de ändli mau Rueh i der Strass… und Mänu, der hinter der Garton Fassade versteckt war hat dann bevor der Christen weitermachen konnte so mit der nachemachi stimm weiter gefahren: Da chrampfet me doch tag u nacht u cha nid mau i rueh schlafe… ja, am Christen sein Sermon, den kennen wir haut… itz Längts hat der Christen dann geschrouen und das Feischter zu getätscht, dass es grad ein Spaut im glas gab. Natürlich hats uns fascht verchrugelet vor lachen.
dann kam noch die Frau Hutmacher vom Einkaufen das Wegli appen, mit dem Roten Einkaufswägeli wo das redli seit eh und je gixt. Die Brümelet meischtens was vor sich heren, aber heute waren die Tassli im schrank wohl recht ordeli versorgt, und sie meinte: eh chinder, päged er wider zganze dorf zäme, dä Lappi?
Fridu, der schon ziemli im Schwung war, und sowieso eine weiche schale mit einem harten herz hatte, oder umbekehrt? auf jeden fall ging der ganz galant auf ein Chneu appen und sagte:
oh edle dame, habet dank, eure wahren worte stärken herz und arm und gehen mir runter wie schwappi. nehmt diese banane zum danke.
Oh, danke ou – ir Migro vor hei si gmeint, die sige usverchouft… oh pardong ig mues äuä ou so gschwouä redä,
und üüh mussten wir grad staunen, di hatte es dann drauf die Frau Hutmacher. Fridu machte sie grade zum ehrenbürger vom Banana-land wie er es jetzt nannte, und wir assen alle den Kuchen von der Ehrenbürgerin.
Wo ich dann schnell drin war um sirup zu machen, dachte ich schon kurz üüü das git äuä no öpis, am Chrischte sis feischter u di vilä bananene vom Fridu… aber es hat halt so gegfägt, das ich nicht weiter an dem studieren wollte.
Mein Mueti, wo eben schon eine gute seel hat, hat dann Fridu und Mänu und die Frau Hutmacher grad zum Znacht eingeladen – Äublerr Maggronen, das ist was feines. Ja dan waren wir dann fertig und haben noch ein wenig gebrichtet, auso Fridu hat des langen und des breiten von der Bananerebublik geschwärmt. und Frau Hutmacher von Ihrem Leben verzellt. Auso die hat vermeutli schon alles gemacht und gesehen ussrt schwarz gschneit wie der Schreiner Guschti auben sagt. und Blöd ist die gar nicht, sondern ehner eine gute.
Ja, das war öppen dann schon ein gelungener Tag. Ja und näturli hat da Fridu am Nechschten Morgen grad eine selbergmaute Blagette der Ehrenbürgerin zu ehren über dem Tor aufgehängt. dan hat er noch drei vor studien, wie er es nannte für sein fast lebensgrossen Trüp-di schön vorgezeigt. Es war dann halt Die Ehrenbürgerin. Links im dö piesses – das ist wie so eine schale für frauen – an der Waldstrasse in neu york, vor dem blech muni dörten. und dann in der mitte füdliblutt wie gott sie schuf im paradies mit dem schlangenviech und dem öminösen öpfel. und dann noch rechts im tütü auf einer bühne mit gar roten bäggli und den Beinen e chli Komisch. Wie immer waren die Zeichnungen von Fridu schon sehr gut. Und wenn man halt wie ursli noch an Märli glaubt, hätten man noch gmeint haben können in der Bananerebublik hersche eitel freude und sonnenschein. Aber das Donnerwätter wartete nur schon um den Eggen.
Ja und weil wir halt wegen den bananen und wegem dem Fenster vom christen nicht âufs Bätzi bekommen hatten, wurden wir wol öppen e chli übermüetig und haben fei ein Fescht gehabt am nechsten Tag. tja, und Mänu war grad weg, um noch mehr Dachlattenreschten von der Baustelle für den Rahmen für Fridus Trüp-di-heschnidgseh zu muggen, und plötzli standen der Dicke Gianni mit seinen zwoi Ghilfen da.
Ja, und der Gianni ist eben leider nicht nur Dick, sondern eben auch gross. und stark. und eben leider auch eine saumore. haben ebent dan seine Kumplels mich ganz schnell gebaggt und hat er mir voll einen zinggiert. ja, der hat schon zwickt und gmetäuelet hats in der schurren ou. aber alle Profeli waren noch fixiert, und dann habe ich dem Gianni hurti gad einen schnurren voue Bluet und Spoifer an den Gring gespeut, gegen hinge usgschlage und einen der ungerlinge gäbig am schinnbei vertwütscht, haben die eben losglah, und hani mit auer wuet u Chraft dem gianni einen Pfust as Chini gedonnert. Dummerwis kam Mänu mit der Latte grad um den Eggen, hat natürli sofort geschaltet und dem dieselbe mit gutem willen an die birne geklatscht, diese ging grad zu bruch – die latte, nicht der gianni, der mag was verleiden, ischt aber ob dem stereo angriff grad zboden. Dummerweise grad in den Fridu innen der das Mittelbild seines Trüpdidingens in der hand hatte, und dieses ist natürli grad verissen.
Ja. und itz muss ich halt was verzellen. der Fridu, das ischt ein Liebe siech. auf dem Pausenplatz hilft er immer den schwachen und stellt die kleinen auf wenn sie umpurzeln. und dank ihm haben wir ja auch die Frau Hutmacher, unsere erste Ehrenbürgerin kennen gelernt – eine wo gar nicht blöd ischt, vilich ein wenig schrullig, aber eben eine herzensgute seele. aber wenn man dem Fridu an seine Bilder geht, ja dann guet nacht am Sächsi. für ihn ist seine kunst der ernst vom leben, sein papi, der nicht da ist, ist eben ein Künschtler, aber das ischt eine angere gschicht. dann eben bekommt er den schwarzen schleier und sieht rot. Voufau hat er dem Mänu das kabutte schittli aus der hand grissen und hat wie der Tüfu auf die zwoi verdattereten dubels vom Gianni rein geprügelt, das die zboden sind und heulten wie am letschten Tag. dann hat er dem Gianni noch den Resten gegeben und gepäget
Du dräckstschink, hingerfotzige sauaff
und das immer wider… Gianni wehrte sich natürli und Fridu hat auch sein teil abbekommen.
Ja und dann kam Mueti, und hat dem Fridu eine geklatscht. und dann waren wir alle grad stiu. und verlägen. und mir hat erscht jetzt die schnurren weh getan und das rächt. dann hat sie uns alle reinkommandiert. Wir mussten alle in einer reihe stehen und sie hat uns mit esti zämen verarztet – irget wo habe ich gelesen, das sei eine Dratition in der schweiz. zerscht gibt man enang uft tschnörre, und dann werden alle verarztet. und dann gegen weinachten kommt das briefli und man spendet dem roten kreuz.
Und dann mussten wir an den Tisch und Sirup trinken. Ja und wenn sie verruckten ischt das Mueti und sagt stiu sy, dann ischt stiu. und dann kam der Papi heim. Der meinte dann eh dr tuusig, was sit dir für e verluste souhufe, und liess sich die gschicht vom Mueti verzellen. ja und dann von mir. ja und dann vom Fridu und Mänu und zletschten Gianni, der grad äxtra so tat, wie er nüt Dütsch kann. Tja, da waren halt dann alle Paff, wo der Papi denen auf Itauienisch zur rede gestellt hat.
Der papi hat seinen Krummen ausgedrükt – ein schlechtes zeichen, und gemient, ja meine herren, das ischt nid die idee, tsommerferien so zu verbringen. er hat den einten Dubel vom Gianni losgeschickt er sol mindestens ein Elternteil, maximum dreien holen – ja mein Papi ischt ääschinör im – E- werk voren, der mags exakt – und äuä ou kes dürenang mit Gebäge uf itauieänisch…
Dieser kam dann mit Konstantin retour, dass ischt der Beizer von ennert em Bach, so ein wenig der Chef mit vielen weissen haaren bei den Itauienern. Der hat meine Mutter sehr freundlich gegrüst, sich bei meinem Papi entschuldigt und dem Gianni und seinen zwei lölis eine geglepft, dass denen die Zähne gwacklet haben. Dann hat er gemient, ja, Chinder Prügeln sich haut, aber das jemand Dräckstschinken sagt, das fände er nicht recht.
Mein papi hat dann nur die Augsbraue gelupft und gemeint, ja das Buschttelefon – Chinder? und Fridu hat gesagt, ja, das sei äuä er gsi. Ja was er damit gemeint habe hat mein papi gefragt. ja, das es eine sauerei sei, zu dritt einen zu halten, das der sich nicht weren kann, und ihm einen zu geben. aber richtig schlimm sei, dass Gianni sein Bild zerstört habe. das sei nicht so einfach zu malen, und er habe lange dran gemacht. Dan hat der Konstantin allen dreien grad noch eine gegeben. da konnte der Gianni dan plötzli deutsch und hat gemeint er wollte das Bild gar nicht kaputten, so eine bella, sicher nid.
Aha, meinte der Papi zum Fridu, er solle doch das nächste mal das dann so sagen. und ja nie wieder das andere. Fridu hat schon schnuf geholt, aber mueti hat ihn gar streng agluegt und er war grad stiu.
Papi meinte, wir müssten uns alle bei einander entschuldigen und aneinander die hand geben. dann solle doch der Konstantin die Drei mit nach hause nehmen wenns recht sei. Doch Doch, aber ob er noch das Bild sehen könne?
Wir drei, Fridu Mänu und ig haben es dann innengeholt und mehr schlecht wie recht die drei teile in die höhe gehalten. auso, da war es dem Gianni nicht recht, das konnte man sehen. Konstantin meinte nur, aah ein Trüdi-dings? Ja, meinte Fridu bas erstaunt. ja ob er das selber gemacht habe? klar doch… Ja
… in italien haben wir auch gute maler, meinte Konstantin, daich, der Fridu mikelangelo, Boditschelli… da war Konstantin grad kurz stiu. dann meinte er, ob er einen vorschlag machen dürfe? Natürli meinte der Papi.
Auso, er möchte doch ein Bild für seine Beiz, ein italienisches Motiv, nicht ganz so gross, und wenn frauen drinn seien ein bitzeli mehr chleider wenns geit? ob der Fridu das malen könne? ja, doch, er glaube schon… dafür können wir Buben dann alle zusammen in der Beiz znachten wie die grossen, ob so gut sei?
Fridu hat ihm dann ganz resbeggtvou die hand gegeben. Ja und dann hats halt geläutet.
Papi hatte wieder eine Krummen am qualmen, mueti hat auch nicht mehr gstober drein gugget, man hätte hoffen können, das schlimmste sei überstanden, aber dussen ischt die frau Schnegg gestanden.
Ja und die hat dann grad losgelassen mit aufwieglerischen, volklsverletzenden parolen die da proletet wurden, pornegrafische darstellungen, ganz schlimm und da müsse man grad mit der Fürsorg kommen. ja und alle diese wortli hat mir esti erklärt und gholfe schribe.
Das war nicht gut. Der Papi meinte, chinder, göht chli i eui burg. Ja, und dann hat er die türe geschletzt. und für das er nie fascht nüt seit, und wenn den liselig hats dan schon Gschepperret.
Wir konnten dussen jedes wort hören, und ich hab alles was ich nur konnte aufgeschrieben, aber er hat das fei gepäget. und dies war dann in etwa so:
Auso, dir fälet mir no id ir wurmbüchs – was chömet dir eui länge, trochni nase i aaglägeheite cho steckä wo nech nüt aahgö?
I cha weli biuder ou immer i mine vier wänd ha was mir gfaut, so wit chunts no
Was Fahne? mit schnäbi?
u du steckt är der grind us dr tür, buebe bringet di fahne
u mir bringe se.
Ufehäbe.
Auso?
Tfrou Schnegg zeigt ufz zungere bananeschwärt.
Fridu luegt so chli verläge, aber du chunt mir i sinn: we me öpper wot aaschuedige de bruchts bewiese – und wenn diser cha bewiese nid, de isch er uschuedig. steit i mim detektiv buech.
Das isch Fausch. mein ig. Frou Schnegg meint Tscha, u mi papi bäget ruhe u si hueret grad chli i uf irem stüeli. Auso, sohn? Momänt, und ig springe i mis zimmer u chumä mit em comicbüchli u zeige dr houptma mit de beide schwärter
Bös isch wär böses dänkt seit mi papi u hets ihre unger tnase.
U itz usä. u wen ig no öppis ghöre vor oder hingerdürä de versorgi euch grad mit oder ohni fürsorg.
Ja u we me dänkt itz isch fürabe, neineinei. Aber gliich bini scho chli stouz uf mi papi, winer disi grad abgefertiget het. Aber äbe zChanettli chunnt u si grännet u dr Herr Tschachtli, dr Chef vor Migro vor isch grad derbi. Ja, si tuet dr Fridu grad umarme, u disem isch nid rächt u si seit ja, bueb, die banana, di banane… mis mueti cha si du chli beruhige, u si göh itd Chuchi gah tee trinkä. das macht mis Mueti immer we me öpper vo de Grosse mues beruhige oder dröschte. Tschachtli u dr Papi kenne sich guet vor fürwehr här. und er fragt was sigi.
Ja u diser meint, ja äbe es sigi bananechachtle wäg cho u äbe ou banane. u me heig im zutreit das äbe dr Fridu mit em Veloahänger isch gseh wordä.
Mi Papi meint: Fridu?
ja seit du diser, di Banaschachtli si hingerus uf dr Bühni gsi u vo dört här wärde si chüderet, das heig är gseh. u di banane sigi am bode gläge – är heig gmeint di sigi ou zum furt rühre.
Nei, si si nid gsi, si si eifacht chli füecht gsi u der Stefu heigs si gschnäu usegleit zum trochnä.
Ou… seit Fridu
es isch grad chli stiu – mi Papi und dr Tschachtli luege sich a. U du seit dr Papi: Fridu – das sich ärnscht. Diebstahl. u zum Tschachtli choi mir das ohne Polizei reglä?
Diser gwagglet mit em chopf u meint: Die Schachtle u aues was drinne isch ghöre de Migro. Du chasch nid eifach näh. Wet öppis wosch muesch cho frage – zEsti het ou für schachtle gfragt, u si het bicho.
Dr Fridu meint – ja. Es tüeg im scho leid. Aber, ehrlich, wenn ig wär cho frage, hättet ihr mir gäh?
Itz wird em Tschachtli grad e chli warm und är meint: Nei, äuä nid… Fridu niket wie zum sagen: das hanig scho dänkt.
Ja und dann wurde eben der Fridu zu zöuwf mau mittwoch u samschtig nami in der Migro gah häufe verdonneret. Ich und der Mänu haben natürli laut prodestiert – wir waren ja auch dabei und mitgegangen und so. aber der Tschachtli meinte nein nein, es solle eine Strafe sein und kein Abendteuer…
Ja, und dann sind der Tschachtli und zChanettli mit em Fridu gange. Ja und ich habe gedacht ein unglück kommt selten allein, aber wie soll ich das mit dem Christen sein Fenster sagen?
Mein Papi, der sagt eben schon fast nichts. aber merken tut er viel. und der meinte: sägs gredi usä, sohn. ja und dann habe ich gemeint, es würde mich nicht wundern, wenn der Christen sein kabuttes Fenschter uns anhängen wolle, aber das seien wir nicht gsi. er habe es selber zuebrätschet, das es kabutt ging. Zum Glück meinte dann Mänu ja, und die Ehrenbürg – auso die Frau Hutmacher habe das grad auch gsehen.Soso. meinte mein Papi. Luege mir doch mau. Ja und dann ging der Mänu. Der ist ein schlüsselkind, weil beide Eltern wärchen tun. der wohnt vor im Block.
Ja und dann wo ich im Näscht so gelegen bin, kam dann das Mueti mit einer Schale voll kalten Arnika und einem Hudu wo ich mir auf das gsicht legen kann wegen dem Gianni seiner Pfuscht.
Das hat gut getan. aber noch besser war das das Mueti grad einwenig geblieben ist und gemeint hat, das sei fei ein Tag gewesen. Ja meinte ich. Die Bananerebublik sei äuä gestorben. Nei meinte dann mueti, es müsse jeder seinen weg gehen, und es sei doch gar kein schlechter anfang ein eigetes Land zu gründen – ich würde dann schon noch sehen. Man müsse dann halt auch derfür schauen, dass man mit den Nachbarländer einigermassen auskommen täte.
Epilog:
Die Schule hat wieder angefangen. Es war schon doof aber nicht so schlimm. Frau Heimbächler fand den Aufsatz ausser den fehlern und dem mundart sogar gut. Der Fridu ist immer am Mittwoch u Samschtig in die Migro go helfen gegangen. Nach zwölf Wochen waren die mit dem so Zfridä, dass sie ihm einen Wochenplatz angeboten haben. Jetzt fahrt der schon mit dem Stappler umenang, und der Tschachtli meinte wenn er so weitermache werde was ganz grosses aus Ihm.
Fridu hat das Bild für dem Konstantin seine Beiz gemalt. Es war sehr sehr schön gekommen. Eine schöne Landschaft in Italien, mit schönen, aber angelegten Mädchen, die das Veh hüten tun. im hingerund steht eine Burg, und wenn man ganz genau luegen tut, sieht man wie die Fahne der Bananerebublik am Fahnemascht wehen tut.
Das Znacht war sehr fein. Zerscht wussten wir nicht so recht was reden, aber dann wurde es luschtig. Itzt gehen wir halben mit Gianni und seinen Lölis auben Fussball spielen.
Der Christen, der Arbeitet itzt in E Werk vorne in der Logistik. Er muss nicht mehr Schicht schieben. Seither hat er nie wieder aus dem Fenschter gholeihet
Wir gehen so einmal die Woche zu der Frau Hutmacher go Zvieri näh. Da waren wir auso bas erstaunt, hatte die unsere Fahne aufgehängt, in der guten Stube mit der Plagette von Fridu drunter. Dörten stand drauf
Gertrude Hutmacher – Ehrenbürgerin Numero uno – Bananerebublik. Macht keine Hüte, aber derfür alles andere.
Frau Hutmacher meinte es rendiere scho wegen der Frau Schnegg, der entgleise grad auben tsGschicht wenn sie die sehe und dann bliebe sie auben nicht so lang…die mues me eifach gärn ha, die Ehrenbürgerin.
Mueti hatte recht. Die Bananerebublik ischt nicht ganz gestorben.
Wein-sein oder schein-Wein?
Ja, hat mir doch ein lieber Mensch Wein geshenkt, ein Cordier Chateau Gruaud Larose, 1968 – ein guter Jahrgang – meiner-einer nämlich… Obs für den Chateau heschnidgseh ein gutes Jahr war? keine Ahnung – komme ich da gar nicht draus.
Nun, mit den alten Weinen ist es ja immer so eine Sache – die einen meinen sammeln, höchstens handeln, aber sicher nicht trinken. Die anderen denken nö – Plörre – nid mau in die Sauce, hat der sein Rubicon längst überschritten, um so zu schnurren wie die ennert em Teich.
Für mich ists klar: Trinken. Hat da so ein Winzer mit mehr oder minder Hingabe seine Reben gehegt und gepflegt, die Chose geerntet, dann gepresst, gekeltert und ab ins Fass. Dann noch abfüllen und ne Edikette dran und dann mal Geduld… Handeln tue ich unter Tags eigentlich fei, und mit dem Sammeln ists dann so – es wird immer mehr, (und Durscht het me gliich) und wenn man dann eines Tages zügeln muss – ohjemine, wohindamit? Und die Kumpels, die einem helfen kommen machen dann Runzeli auf der Stirnen, das man den Gedanken fast lesen kann: Auso, wenn dä Träu wider fragt hani de khe Zyt…
Item. Haben wir schon einige instruktive und genussreiche Weinproben unter herzlicher und fachkundiger Gastgeberschft vom Freund Dirk in Esslingen anlässlich unserer Altherren Exkursiönli erleben dürfen. Mitunter eben auch sehr alte Tropfen. Immer halt unter der Prämisse von der Offenbarung bis „hmmm naja“ und weiter runter zu irgend was richtung Katzenpisse zu vertwütschen.
Auso, an diesem kalt-klebrig-nebligen Abend im Emmental habe ich spontan beschlossen die Pulle zu köpfen. Der nette Spender hat dann doch fei Instruktionen mitgegeben: Den Zapfen vorschtig und möglichst ganz raus, ja nicht dekantieren, sondern in der Flasche lassen. Wenns viel Gugus drin hat, halt sieben. Wenns hässlich ist, nicht wegschütten, sondern Zapfen wieder drauf, eine nacht an die Kühle und nochmals probieren – kann gut werden oder auch nicht…
Gesagt – getan. Nach dem Entfernen der Folie, sprich ehnder renitentes Dünnblech gesplittere, das Tirebouchöndli mal vorsichtig innengedrüllt – üüüh dir, das fühlt sich ehnder wie ein gut vorbereiteter Pflanzblätz als wie ein Zapfen an, aber henusode, vorsichtig mal hebeln: knorzi knorzi rutschi… üh… brösel brösel knirk – blöd, hat sich der untere Drittel des Zapfens wohl wirklich entschieden über die Kompostierung in Richtung Humus sich neu zu definieren.
Ausohaut, wenn du nicht raus willst, gehste halt rein – fft-plöpp hats gemacht. Gut, mit frischem Mut eingeschenkt – also Roten ist das emel von der Farbe her sicher nicht mehr – ender Rostigen. Aber mal ein Näsli voll nehmem, oooh, das riecht ja gut – probieren also.
Nun denn – zerschten dann ganz nett, aber der Abgang – Pfuuuäääcchh, die erste Reaktion, wie der vom unsterblichen Hergé so trefflich dargestellten Kapitän Haddock beim unvermuteten genuss von Wasser anstelle seines geliebten Whiskeys.
Je nu – isch äuä nüt gsi denke ich. Aber haltla, nid dri schiässä, eifach chli Zyt gä… und es Hüngerli hei mir ja ou… Also denn: Spaghetti an secklen. Beim köcherlen dann halt immer wieder ein Schlückli probiert – und nein, die Offenbarung ist leider ausgeblieben – die Katzenpisse aber glücklicherweise auch.
Mittlerweile sind die Spaghettis vertromet, und zweidrittel der Pulle – der Verdunstung kann man dies unmöglich anlasten – muss also die Luft dem Tropfen gut getan haben oder ich hab mich dran gewöhnt? Der weiter oben monierte Abgang hat sich vom arg verseuchten Lederstrumpf Moccasin in Richtung fast symphatisches Müffeln verbessert, aber richtig sauber wird der nimmer…
Also, Zapfen drauf und Morgen nochmals drahi… und sind wir nun im neuen Tag angekommen. Nun, ich darf berichten – die Nacht und die Kühle haben dem Wein die Kannten genommen, er ist lieblicher – und langweiliger.
Lieber Urs – Merci viu mau für den Wein – Merci aber noch viel mehr für das Erlebnis – spannend und fägig wars, emel so das man zeilenweise drüber parlieren mag… und das beste dabei – ich hab noch ne Flasche.
FE Januar 22
Gottesgabe oder von der Erfindung der Handtasche
Vorwort
Das Histörchen ist bekannt – gar fast ein Allgemeinplätz, wie der Berner so schön sagt. Also nix neues erfunden. Wurde schon mal vor Jahren von mir in ähnlicher Form aus der Tastatur gedengelt, damals für einen Kunden. Dieser hatte seinen scheinbar sehr lukrativen aber gar stressigen Job an den Nagel gehängt, sich allem Überflüssigen entledigt, sprich Immobilien, Autos und die Briefmarkensammlung, und lebte nun seinen Traum vom Sein und aufschreiben was grad stimmt… Dies in einem wilden, aber vergessenen Tal im Graubünden.
Haaaltla, denkt sich jetzt der intelligente Leser – u de tFrou??? Richtig, sage ich – hat selbige mittels eines scharfen Anwaltes sich Seiner entledigt… war ihr Troum nicht ein vergessenes und wildes Tal im Graubünden, sondern ehner Bling-Bling-Monaco u so – tja – musste der Typ grad scho chli luegä …Die Vitae hat mich noch so beeindruckt, und ich meinte so halber im Gspass … falls etwas gestimmt, und ers aufgeschrieben hätte, würde ichs dann schon lesen, wenn er wolle. Naja, es gäbe da schon etwas meinte er.
Voufäu ist der Handel zustande gekommen – wunderbar, merci viu mau, uf widerluegä und viel Vergnügen… Ich hab gar nicht mehr dran gedacht, als da tatsächlich doch ein Kouvertli mit zwei schmalen Bändchen daher kam mit auch: Wunderbar, merci viu mau und viel Vergnügen. Natürli habe ich das sehr gerne gelesen – die Versli? So mmmh – naja, aber das liegt an mir – und die Geschichten – die waren fei gut. Also, war ich schon so ein wenig berührt, dass er tatsächlich dran gedacht hat, und habe ich halt was aufgeschreiben, beschäftigt hats mich einewäg, so chli als merci. Nun, letzthin bin ich gezügelt, und wie das eben beim Zügeln so ist, kommt doch so einiges wieder füren, oder in diesem Falle eben dann nicht. Wollte ich mir das Histörchen wieder mal zu Gemüte führen, aber ojemine, keine Festplatte, nicht mal die Externe gab was her… Blöd halt, säuber tschuld u dumm wi Brot – muesch äbe sichere… würde das Ei-Ti- Schutzengeli sagen, der über meine Bits und Bytes wacht – also sagen tut er das selbstvernatürli nicht – ist er ein Engel und diese reden nicht so – aber wenn er das Müli zum Strichli macht, und die Eugli hurti uf minusgrad abefahrt muss er das gar nicht sagen, ich weiss dann schon… Janusodenn, schreiben wir sie halt nochmals und denen, wo das noch nicht vertleidet ist können sie nun lesen…
Vor langer langer Zeit, also so langer Zeit, wo es noch keine Rolle gespielt hat, ob die Welt nun Rund ist, oder eben nicht – da gabs ein Mann und eine Frau. Und die hatten einen Garten, oder der Garten hatte sie, es geit beid wäg ume. Und in diesem Garten gabs eigentli alles, so das die beiden nicht luegen mussten das gluegt ischt, sie konnten einfach, aber mussten nicht. Und dort lebten sie, mit den Pflanzen und Tieren und es war hiub. Und der Mann, wenn er am Fluss hockte, und in die Ferne guggte und friedlich auf einem Grashalm kaute dachte manchmal an den Gedanken eine Dampflokomotive zu erfinden – aber nein, sicher nicht jetzt, warum auch. Was die Frau dachte – nun da wage ich schon gar nicht drüber zu spekulieren, was die wohl gedacht hat, ist es öppen sowieso das falsche was ich sage und ich war ja auch nicht dabei. Vermuetli, so hoffe ich emel fand sie es schon schampar schön, wie der Tau vom neuen Gras kühl zwischen den Zecheli kitzelte – jawoll.
Also so einen Garten hat es vermuetli seit dem nie mehr gegeben, und wenn , de wüsti emu nid wo, wo man nie ein Gjufel hat – wie denn auch, wenn es die Zeit schon gab hat sie ganz sicher nicht tick-tack gemacht und war noch gar nicht wichtig und da man ja war, mit allem drum und dran musste man nüte zämenramüsieren, und sparen scho gar nicht und so.
Nun, der nervt langsam mit seinem Garten delinoumau, könnte der einte oder andere sinieren – das ischt mir aber gad hurti gliich – denn ich muss ja nun verzellen, gab es da noch den grossen Chef. Ja also, den ganz grossen, den im oberschten Stock. Und dieser Chef, der war dann so ziemlich flott, ja, wieso denn auch nicht, denn bevor er dann fang mau mit dem Wort anfing und dann mit doch ungemein wundersamen Schwung und fast gar göttlichem Verve das ganze dann hurti gad hingestellt hat, aus dem Nichts, auso aus dem gar nichts, das öd und leer war, den Garten, den Mann, den er aus Lätt, und die Frau, eben dann so hurti geknetet bezättweh dann aus dem Rippli vom eben diesem gschnitzleret hat. Ja und da hatte er dann halt nicht viel Konkurrenz, und so grad eis zu eis hats ihm vermuetli niemand gad so nachegaggeret.
Und wo er dann fertig war, hat er leicht mit dem Köpfli genickt und gemeint: Mou – no schön cho…
Auso, dir Zwöi, hei mir hiä ä Garte – mit Pflanze u Tier, machet mau – ussert am Füfi Apero hei mir hie nid gross Reglä – du het im dr Micheli hurti mit em Eubögli itd Rippi gschtüpft – Üüüh-dir! …Nid das igs öppä vergiss – da die Früchtli vo däm Boimli dörten – einfacht la si, nüt isch – nid mau vilich – interdit, nei – nei, pfui, ää ääh … Und in diesem Sinn noch so weiter, ein bitzeli. Die zwei haben vermuetli schon haubers nicht mehr guet zueglost, waren sie doch bas erstaunt und sehr erfreut über ihr Diheim. Ja und so ist die Zeit vergangen, würde man heute sagen, aber damals hätte es ewig sein können, oder aber auch nicht. Auf alle Fälle, hat die Frau eben manchmal das verbotene Boimli angekukkt und sinniert – ja, was echt dann so speziell an dem sein sollte, das der Verboten gehört, also grad appart hats dann gar nicht ausgesehen, und ein Züünli hatte es auch nicht drum umen – da war also die Berner Rose schon ganz was anders, zwar chli verzworgleti Eschtli, aber üüüh, was für feini Öpfeli die macht…und eben genau so ist es haut gegangen, war halt alles gad so neu und frisch erfunden, hatte es gnueg zum probieren, dass man da nicht lange über besagtes Boimli studieren musste.
Ja und wenn man den wenigen, aber sich erstaunlich einig-gehenden Quellen glauben schenken wollte, würde jetzt so ein Schlangenviech ins Spiel kommen. Nun ja… da muss ich leider sagen – nein, eher weniger. Denke ich, dass die Schlange, die vermutlich Hermann hiess, einfach in der Astgabel vom besagten Boimli lag, und gemütlich eine runde Chrösen wollte… Die Menschen, ihrer menschlichen Natur folgend dachten sich wohl die ganze Katastrophe ein wenig zu verblüemelen und vermäntelen, wollten sicher nid alleine tschuld sein…und da haben Sie die Schlange wohl so ein bitzeli vorgeschoben, denke ich.
Jetzt nützt kein usästüdelen mehr – es ist halt geschehen, und darum muss ich es berichten. Einischt wars halt dann so weit – hat die Frau gemeint:
Chum itz Ätti, bise mir doch da mau dri…Jjääääh meinsch de? Meint der Mann, dr Chef het doch gmeint… Aba, bis khei Höseler… dä merkt doch öppä nüte…
Ja so dann halt, nicht bös, äuä eifach us luter Dümmi hei si haut i di Frucht inä bissä – du hets a Chlapf gä wi am letschte Tag, u fieschter ischs worde. U wos du wider Liecht het gä ischs nüm so gsi wi aube. Hei sich di Zwoi aagluegt u dänkt:
Hobla, hei mirs itz äch verheit?
Haben Sie gehofft, es merke niemer nüt und mal so weiter gemacht. Der Garten war immer noch wunderschön, aber weder der Mann noch die Frau fühlten sich wohl, ihre Herzen waren schwer. Und so fanden sie sich einmal zusammen, hielten einander an der Hand und machten sich auf den Weg zum grossen Chef. Dieser war eigentli immer so ummen gsi, hat alben ein bitzeli gärtneret, oder an der Göttlichen Eingebung gewerkelt, aber nun mussten sie doch fei laufen bis sie ihn fanden. Und so standen sie vor dem grossen Chef, aber konnten ihm nicht ins Gesicht schauen, denn es war ihnen gar nienen recht. Der Grosse Chef schaute sie lange an und sagte dann:
Ahh.
Dann war es lange, sehr lange still. Dann meinte der Mann: Ja auso, da da haben wir wohl richtig einen Seich gemacht das tut uns sehr leid und ist uns nienen recht – aber öbs nicht irgendwie geit dass es wieder so sei wie alben? Die Frau hat gar hoffnungsvoll und hübsch drein gesehen, aber der grosse Chef meinte nur:
Janein. Es sei ja ihre Entscheidung gewesen, man könne halt nur erkennen und nicht entkennen, wenn Sie wüssten was er meine?
Das taten Sie nicht…. Klar, brümelete der Chef, Dir heit ja khe ahnig – wie de ou…Dann war es wieder still, lange still, bis die Frau mit einer sehr kleinen Stimme fragte:
Ja, und itze?
Nein-ja – so der Chef, das sei das Ende und der Anfang… ab jetzt müesst dir haut luegä… der Micheli begleitet nech zum Usgang…Da hat der Mann wüst geflucht , und war darob erschrocken – hat er gar nicht gewusst, dass er so grob schnurren kann, das er grad schwieg und dachte:
Üüüh, itz bini gschider stiu – süscht gits Lämpe… und die Frau lugte ihn vo unger ufen an, und dachte:
Itz bisch gschider stiu – süscht gits Lämpe.
Die Frau sagte zum grossen Chef: Öbs de nid grad chli hert sei, grad usgschaffe zwärde , numä so wägemne läpische Biisli – i meine sisch ja nid mau es Amuse Bouche gsi?
Und derwile hat Sie aues mögliche zämen ramüsiert und in Ihre Tasche gestopft was sie nur fand – denn ihr müsst wissen, die Frau hatte eben immer eine Tasche dabei, meist mit Blumen und schönen Kieseln, Muscheln und so Auergattigs drinnen. Diese sah dann auch fei schnadig aus, die Tasche so halt „au natürell“ . Hatte sie die selber gemacht, aus Sachen aus dem Garten und vom Strand.
Hmmm. Dachte sich der Grosse Chef, und luegte grad so drein, wie Eltern tun, wenn Ihre Kinder so das erste mal richtig umen geben – und dann noch mit den eigenen Worten retour, und passend , wi di pfuscht ufz Oug… und wie besagte Eltern war er halb stolz, halb betupft, und halb belustigt … (ich weiss, das Mengengerüst geht gar nicht auf, aber es waren besondere Momente, und da war alles möglich…)
Potz – dachte er, tMueter cha beides ufz mau: Schnürrä u Tue … und üüüh dir, han i gseit luege müesse si – i weiss de nid öb si de weiss dass sies weiss das sies scho tuet… Respäkt… aber hie bin i Chef, die wärde no a mi dänke…Und weil er der grosse, also der ganz grosse Chef war, und alles gemacht hat konnte er das natürli, und weil er gad vom ganzen Machen und tun noch ein klitzekleines Räschteli vom Nichts hatte, auso ja scho vo dämm, das öd und leer war, im Hosesack innen, hat er dieses so mirnixdirnix in das Täschli der Frau innen geschmuggelt. Da musste er schmunzeln, und hat dem ganzen Treiben noch ein wenig zu gekukkt, bis er dann dachte, so, itz isch öppä guet.
Hrrrrm!
Het er du gemacht – und weil es halt ein göttliches Hrrrm war, hat es halt gescheppert, gepolderet und getan, das grad alles still gestanden ist, und der Mann vor luter Chlupf:
Jawoll, hie, awesend gesagt hat und die Frau gredi hingestanden und sich die Haare gerichetet hat.
Auso, meinte der Chef: Uf widerluege, ade, läbit wohl u machets guet – Fürabe – mir mache zue… eifach de Tier nache, Micheli wiest nech der wäg und tatsächlich – so wars. Michel stand im Blechtenüe, und hat den Weg gezeigt, mit dem Schwert, so ein wenig wie ein gwackliger Verkehrspolizist.
Die Sonne ging langsam unter, es nachtete ein, da war plötzlich ein Schild „Ausgang“ hatten Sie dies noch nie gesehen. Micheli hatte du plötzli ein Gjuffel mit seinem Schwert, hat gedrückt geschüttelt und gemacht. Der Mann, der im Grunde seines Herzens ein guter Siech war, ist hin und hat gemeint:
Chani häufe, Michu?
Aber da hat mit einem grossartigen „Fluummmp“ das es dem Mann grad die Augsbrauen gekrüselet hat, das Schwert nun endli gebrunnen, und sie konnten sehen, wos düren geht. Erst da sahen der Mann und die Frau, das alle Tiere auch den Garten verliessen. Und einerseits waren sie grad froh, nicht ganz alleine weg zu müssen, aber andersch ummen hat es ihnen die Härzli zämen drückt, dass die Tiere nun auch den Garten verlassen mussten, wo sie doch nüt, aber auch gar nüten derfür konnten.
Und So sind sie gegangen, und wo sie gschnau retour gluegt hei, haben sie den Michel gesehen, der das Tor zu tun wollte, nur das Büsi war noch dörten und isch inä u usä u inä…
So entscheid di itzä, sagte du Michel und du schlüpfte das Büsi usen, und mir einem Klong ist das Tor zu gefallen. Der Mann und die Frau sind gelaufen und gelaufen, bis Sie nicht mehr konnten. Die Frau meinte: Ja, zum glück hani mis Täschli, wei mir mau luege – und sie tat es auf und – Nichts! Die Tasche war leer – und wir, ja wir wissen warum – wegem Nichts vom grossen Chef dänk, aber Sie – die hatte keinen Plan und konnte es nicht glauben…
Jä – nei himuhämulütisämu meinte die Frau – …cha ja nid sy, ha ja packt u inä piget u itz nüt? Und sie nuschte und nuschte… bis es dem Mann einwenig gnüegelete und er meinte:
Jä heschs öpä verjufflet?
Was de, schliefst im Gring, die Frau – u du, gar nüt hesch mitbracht, Löu…
Ja vo nüt chunt nüt, meinte der Mann, was in diesem Moment zwar treffend, aber weder speziell diplomatisch, noch sehr konstruktiv war. Wie ihr sehen könnt, hatten die zwei Lämpen – und das grad richtig, haben sie einander gäbig Haber gegeben, und wenn ich alles aufschreiben müsste, was die aneinander Schlämperlig angehängt haben, dann sind wir noch in zwei Wochen dran, darum hier nur noch der letzte Bitz: Waren die mittlerweile beim Nichts angekommen, und der Mann sagte:
Ja-eben Nichts sei ja nichts, gar nichts das Gegenteil von etwas – und die Frau entgegnete:
Ja, aber wenn wir über nichts, bzw. das Nichts diskutieren, dann müsse es ja etwas sein, sonst könne man ja nicht drüber parlieren, checksch-es? Und der Mann meinte:
Itz wirsch mir aber grad chli exischtenziell… und ward darob grad einwenig rot, denn er wusste eigentlich gar nicht, was das ist – existentiell…
Schiess dr Hung druf, so die Frau i ma nüm lirä – mir frage doch dr gross Chef…
… Und sie luegten sich grad betreten an – denn dieser war nicht mehr ummen. Darauf waren beide tuche und still, legten sich nieder, umarmten sich und versuchten einander einwenig warm zu geben. Und da nun Ruhe war, kam das Büsi zu ihnen, schnürelete ein bitzeli, was doch alles ein wenig besser für sie machte.
Der Grosse Chef, derweilen? Nun, ob von oben oder überau her – darüber ist man sich bis heute nicht einig – hat das alles mitbekommen. Ja, hei si a mi tänkt, hat er gemeint, und musste ein Tränli verdrücken, hani si ja wi ig bi gmacht, hat er sich erinnert – Micheli? rief er. Dieser hatte grad wieder Comedy mit seinem Schwert, hatte er es in den Schirmständer gesteckt, um die Rüstung, auso um wieder Tenue normau an zu legen, aber vergessen, es ab zu löschen – Tja hat die ganze himmlische Garderobe grad chli gläuet… hat der grosse Chef gsüfzget und es wider idt ornig gschnippt.
Micheli, luegsch mir chli denä Zwoi, gäu, nid imische, aber luege. Gabriel u die angere Buebe söuä ou häufä.
Epilog
…Und die Moral von der Geschicht? nun, ich mag Gesichten, und gegen die Moral ist dann gar nichts einzuwenden, aber zämmen? Geschichten mit Moral und dem Zeigefinger, dem gwackligen, sind nicht so meins – darum berichte ich was mi düecht:
Haben auso der Mann und die Frau gluegt, sonst wären wir ja ehnder nicht. Und haben die Frauen bis heute fascht immer ein Täschli derbi – war ich auch schon froh, ein Nastuch zu bekommen. Tun Sie bis heute drin innen nuschen, als obs kein Morgen gäb – ja, vilich suächä sie haut so chli ihrere Ururur-heschnidgseh-ahnin nah, es biräbitzli vom Garte – wär weiss?
Und – handelt es sich hier um ein auch vom grossen Chef nicht vorhergesehener, oder dann eben doch, reziprok verdrehten Umkehreffekt – also ich behaupte nicht – ich beobachte, dass die Frauen bis heute Zügs und Sachen und noch mehr in ihre Tasche pigelen können, das wirs nicht glauben und es hat geng noch Platz.
Und haben wir bis heute immer wider Lämpen – geben einander Haber… im nachhinein meist wegen nichts. Und wenn es grad so richtig gut läuft, und alles passt und ischt top, ja ob der Michel oder einer seiner Kumpels grad vorbi pfilet ischt? Man weiss es nicht.
Was ich weiss, wenn eine Katze zu mir kommt und chli schnürelet, ist alles grad ein wenig besser – bis heute – und morgen hoffetli auch. Füfi isch lang düre, Apero vorbi, gschribä isch für hüt gnue.
Öbs öpe zyt für es chlises Gin Tönicli isch?
FE Januar 22
… Neulich im Himmel
Ja also, habe ich neulich doch des Abends wieder mal in einem Comic Büchli geblättert, fällt doch da ein A4 Blättli ussen. Ha, was das wohl sein könnte? Nun, ist es ein Strip, von einer Kollegin höchstselbigst gezeichnet.Schwarz weiss, flächig. Anno 1991.
Ist man also im Himmel, an den Rundumeli, die über den Köpfen schweben und den Federn am Rücken unschwer zu erkennen. Es wird Musik geprobt…
„Nein, Sie können die Flöte nicht gegen eine Trompete tauschen – und hören sie endlich mit der privaten Düdellei auf, drehen Sie sich gfälligscht dorthin, wo das Publikum sitzen wird, und spielen Sie was auf dem Blatt steht – Hosianna nämlich … Und wenns Ihnen nicht passt, können Sie sich gerne in die Putzkolonne umteilen lassen – Scheinbar sind Sie hier neu – wie heissen Sie überhaupt?“
„Davis – Miles Davis“
… Nichts weltbewegendes, kein umwerfender Gäg, aber eine Geschichte, damals aus aktuellem Anlass, stimmig auf einem A4 Blatt erzählt. Alles am rechten Ort, und pertinent – sehr pertinent die Panels platziert und überschnitten grad fett, genau so. Die Ästethik hat die mehr als dreissig Jahre gut überstanden, gefällt mir heute bald besser als damals. Und die Musik des besagten Herrn Davis? Oh ja – gerne. Wie gute Musik halt tut, steht Diese jeglicher Alterung im Zeitstrahl gesehen aussen vor und donderet bis heute in unverminderte Güte aus den Boxen – verführt, groovt und berührt wie eh und je.
Und was wohl aus der Zeichnerin von damals geworden ist? Haben wir uns doch zur damaligen Zeit, gerade so am zwäg ranken im erwachsenen Sein doch einige Nächte um die Ohren geschlagen – also eigentlich wurde gar nix geschlagen und auch die Ohren konnten ausser von einer zeitwieligen Rötung abgesehen für gewöhnlich brav als Solche an ihrem Platze belassen werden.
Item.
Haben wir über Gott und die Welt referiert, Kunst und Kultur bewundert und verissen und über die Frauen und Männer oder das fehlen von gerade den richtigen von Dererart in unserem Leben lamentiert. No so nornau haut, in dem Alter, wenn man das so sagen kann.
Die Dame hat dann plötzlich ganz gschwind zu sich gefunden, war gar nüme schüüch und ist so ziemlich durchgestartet… Wo sie Gelandet ist? Google wüste es vilich – aber für heute lassen wir es doch lieber mysteriös.
Den Strip, denke ich, der mir doch immer wieder ein Schmunzeln gewährt, geht nicht mehr ins Comic Büchli retour – ehnder in ein Rähmli und an die Wand.
FE März 22
C…
C… was das wohl bedeuten sollte – celsius, cool und Chlous und ein Ton, flockig Dur und melancholisch Moll im Akkord u no viu meh. Der C17 – ein begnadeter Tschütteler, wenn man so was mag –
das ist es nicht ist meinereiner sowieso ehner Freund von den vierschrötig Stämmigen mit den ausgefransten Ohren, die halt das Ei – förmige Rund unemang hofieren tun, und selbiges unbedingt über die Linie änefür oder dann über das grosse H bugsieren wollen. Und putschen die ineinder innen, äxtra und immer wieder, dass man denken müsste hobla, dä het itz äuä geschepperet, stehen die einfach wieder auf als ob nichts wär … machen einen Hasenhaken oder zwei drei und däselen füren wie eine pressierte Dampflok mit dem Ei unter dem Arm…. Widerstand? Ausbremsen, plätten, umgehen, schneller sein, abgeben aufbauen, mitgehen u secklä winämorä … gliret wird nid viu und der Schiri hat das letzte Wort. Kennen die eher keine Haarwurzelverstauchung wenns halt tätscht…
Also bin ich hier voll der Pflanzblätzlaferi, habe ich in keinen von den Spielen je mitgemacht aber luegen tue ich gerne… u tue ja nur dumm schnurren.
Aber item. Hat mir der Kumpel gesimmslet ja, was trinken wir, ist doch der stillste von den Hasen, ist der Flückiger Ändu von uns gegangen.
Ja. Der Kumpel, der ist manchmal schon weise, und mit dem Sims hatte ers wiedermal voll gepreicht. Mit noch einem Kumpel von eben jenen Kumpel zusammen, auch ein guter Fiesel, wollen wir nun die Gläser heben. Der Kumpel vom Kumpel wohnt im Emmental, in einem Haus an einem Weidli in einem Graben. Hat er dieses selbigst umgebaut, und ist noch dranen, mit Fleiss und Können und einer sympathischen Unaufgeregtheit – ist er eben angekommen, diheim.
Dorthin unterwegs bin ich schon froh Kind meiner Zeit zu sein, und eifacht chli am Redli zdräihe und mit em Füessli zdrücke, dass schneuer wird oder äbe nid, zOutöli. Auso, das als Schulweg und anno dazumal – üüh dir – lieber nüt zWiehnachte… Geht das derten ufen, und no chli u de geits no chli ufä und um e Bogä immer wieder u mau hurti schlammig witer, de chli Teer u plötzli isch Tschstrass verbület u chisig u när dürä Waud und am ne Heimatli dürä, deräwäg äng meint me me fahri ne grad dürt Stubä. U när no chli u du heissts parkierä.
Auso, bugglä mir die Chistä Bier u no chli Öppis ut notfautäsche u däselen ab. Geits fang fei rustikal appen, dann um einem gäbigen Hasenhaken angers weiter – was mit Rückenwind und Heimweh und ganz viel gutem Willen als Spur zu bezeichnen wäre. Mit Tageslicht und trocken – palim plum pam – träpelet man runter mit oder ohne Bier… aber im dunkeln, schlammig nass und das ganze unter fei einer Eisplatere kamen wir doch etwas in ein Gejufel… das Bier ist ja klar prio eins und wo wir dann endli unger bim Heimetli vom Kumpel acho si hei mir fei bieschtet u gäbig gmeint es Bierli heigi mir itz verdient.
Und so haben wir auf den Hasen getrunken – mit Freuden und Trauer. Freud, wiu mir deräwäg gueti musig vone hei – ja und eben – wenn man weiss wie Stille geht, de cha me so lut singe wie me wot – chas numä guet wärde -für feini Musig bruchts nid nur die gschpiutä tDön – nei, nämlich du äbe ou tStiui derte derzwüsche am rächten Ort.
Und Truur wiu mir wüsse es wird uf derä Wäut nüm cho von Ihm.
Von den lauten Sprechern donderet natürli Hase, zytewis scho so chli uf em eufi – i meine de Schaf ischs füdlä – glich u vilich hocke sich hurti Fuchs u Haas churz häre, und meine e dr tuusig auso – das si doch mau apartig Tön i däm Grabeweidli hüt zNacht… wo mir grad tFeischter offen haben nach dem Raclette – bevor si sich doch e friedlichi Nachtrue wünsche. Ja im Ämmitau wär schiins aus möglich…
U du hat es nicht mehr so viu in den Flaschen drin innen, und der Nechschte Tag wär eigetli auch schon gäbig angebrochen. Der Kollege muss mal in die Horizontale – wir sprechen noch über dieses und jenes und über all die Projekte, die angefangenen und zukünftigen bis dann mal guet ischt.
Unter der Stärne-Chrieg dechi ist es warm. Der Kumpel fräst friedlich sein Holz.Der Käse liegt im Magen und das getrunkene schwappt gemütlich an den Strand im Schädel.
Endo, und alle Hasen, Basen, Nasen und was sonst noch jemals dermit tzue het gha – merci – merci viu mau für dä!
Es ischt guet.
Und leider schon viel zu bald kommt die innere Uhr mit der unumgänglichen Botschaft: Uf – ga Büglä. Und ein Teeli später wird richtung Outo gestapft, es schneielet. Wirbelig unufdringlich, fasch chli schüüch. I dänke üüh dir. I wirde lide uf dr Büetz , isch nüm wi aube ir Lehr, wo me het dänkt schlafe chani weni de pensioniert bi… aber es isch guet.
… und noch viel besser – habe ich von anderem und feinerem geschrieben als von dem drögen C19 … will niemand mehr drüber hören und schon gar nicht lesen und das zu recht – geits doch langsam obsi. Nur So viel: Gespalten wird Holz und wes eim grad achunt öpe no Haar. C19 het sichs gno, u dervo isch äuä baud Jede zviu. Für mi hofeni dürfä zsäge, i heig im niemer gäh – ghouä oder gschtochä. U hoffen ig no meh: Diser wo ni meine gsehs ou so.
Februar 22 FE