Chas Gäh 2

Ja meint tMarie – dr Vorfahr müesi scho chli ne Sibä Siech gsi sii… Natürlich isch im Lager gschnurret wordä – di andere Höchä si haut chli nidig uf e Gislene gsi u hei gar nid wöuä verstah warum de diser immer so ne schmierige Choch um sich umä heigi… u das tüegi dämm öppe de i Grind stigä u me weigi dä mau chli obanabe holä und sich derbi uf siner Chöschte no amüsiere… u du schmeisst doch sone Lamettafritze mim Vorfahr der Händsche vor tFüess und seit im är sig ä Schafseku und e Emporkömmling, e Schliimer und e Feigling – ja haut uf Wäutsch daich, aber so im dämm Sinn äbe u gar nid nätt…
Thomas list der händsche uf, lugt ne so chli schräg aa und meint troch:
Mit däm Fätze chöng me nid mau e Pfanne suber ribä – hiä, hesch ne wider – chani nid bruchä…

Diser natürlich putzhässig und zieht grad dr Däge, geit wiä dr Tüüfu uf e Thomas los. Tja u du het mi Vorfahr sich gäbig müesä verbiegä, das er nid ufgpiesst isch worde – u klar hets sofort e Kreis um die Strithähn gä, zVouk het gjohlet, gspottet u aagführet…
Für e Thomasli wirds aber langsam äng, er mues öppis mache – u da nimmt är sis Touchon … sehr zum Amüsement vo de Zuschouer – e Stofffätze gäge ne Däge das cha ja numä itz Oug gah.. dr Offizier isch haut ou gar siegessicher, wot äuä e chli blöffä… da git im dr Thomas e gutä Tritt gäge Schwärthand diser zuckt zäme u scho isch är offe – u zack zwickt ihm Thomas mit em Touchon eis itz Oug u sezt grad nache – Bumm – diräkt uf e Zinggä das Diser sich grad uf e Hosäbode setzt und grad e chli gschtober dri luegt…und du rünnts haut – obe bitteri Träne vo Schmach u Schmärz und unge rot u rotzig us dr kniggtä Nase.
Ja wis haut so i jedere Armee isch – es het immer meh Indianer wi Häuptling, u äbe diser hei haut stiu e chli Freud, het mau eine vo de ihrige es amene Höche so richtig chönnä ghä… Und wo dr Ajudant meint – äbe, der Generau verlangi nach sim Choch – Menuebesprächig… cha mi vorfahr e subere Abgang mache…


Ja u äbe genau das – mi eiget Abgang macht mir akkut e chli Sorgä – isch es nun fischteri Nacht und ig ha ja doch de zeinte oder angere Glesli intus… gar nüt für mit em Töff … aber tMarie isch glücklicher wiis nid vo geschter u meint i heig khe Meter meh zfahre … i chöng im Chämmerli nächtige – aber i dämm Huus stöng me früech uf u so seich wiä Chornfleeks oder so gäbis de nid – Rösti mit Späck u Ei oder hungere… u itz müesimer no drü Chörb Houz hole – süsch sig de dr Ofä chaut am morge… das u tChuchi hei mir gmacht… tMarie meint mit emene schlaue Grinse – mit em Liferwage fahre heig is wou nid so, aber aus Chuchihiuf chöng me mi bruuche – guet Nacht u schlaf guet.
U wo ni mi zwüsche de chaute Lintücher inäschrubä dänk i no – üüü diä Marie – äuä geng zletschtä Wort, Haar uf de Zähn wine auti Drahtbürschte – stur u verbockt wiä nä gichtigä Kater – aber vermuetli äs Härz gross winä Stärn u de grad no us Goud… hiä cher ig witer ii u hoffentlich gits Glägeheit no meh vom Thomas Coeur sinä Abedtür zghörä…
Stiu isch es, es glöckelet us dr Färni und i ghöre es Bächli ruusche – scho bin ig wäg un schlafe winä Stei.
Ja und am Morge geits zackig los, ifüre, abestuele u zMorge – ig mues uf e Bügu… Zum glück meint tMarie das wenn ig so hiufi dürf ig wider cho…
U so chunts das ig immer wider mau its Ämmitau gondle, geng öppe gäge Fyrabe zue, wenn ig weiss, dass tMarie de öppi chli Zyt het und es Schwatzli wot ha u de hiufi chli u de gits öppis feins zässe und witer geits mit derä gar sonderbare Gschicht.

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