Dr Schnoutz – es eher em Ma zugehörigs Teil vo der Gs(ch)ichtsbehaarig, meischt zfingä unger dr Nase u oberhaub vo de Lippä. Tuets mau relativ sparsam eifacht unger em Näsli borschtelä u fertig. Chas ou fei usladend, mit Wachs fixiert ufä, abe, oder gar rundum zwirbelet wärde. Öppä nach dr Modä oder em düeche vom jewiligä Mandli, bezätweh wis de sini Härzdame es äuä ma erduldä.
Bim Maler Dali hättis fascht gar aus Blitzableiter chönnä häre ha – nei das isch gar nid wit här khout, si bi dänn tUhrä gschmouzä, hei tFrouä öppä Schublädli bicho ut Giraffe – di brönnä…
Wenn i richtig bi isch das Teil, mängisch ou liecht despektierlich Pornobauke gnannt, so richtig no i de Achtzgerjahr en vogue gsi – chunts u geits, äuä wie dr Minirock u angers Modischs.
Nun wird i disem schönä Ländli wider mau gwäuht am Sunnti. Hei sich glücklicherwiis doch einigi gfungä wo sich ufsteuä – oder seit me äch „la ufsteuä“ – item, tüe doch einigi Gsichter so meh oder minger zivilisiert am Bort nah vo Plakatli obenabe guenä mit em eint oder anger Schlagwortli drungert, und me söu doch Diser oder Jeni uf das Bärn uffä schicke – si wöui de scho luegä…
Schwirig haube, so Parteiprogramm u Gsinnig fingsch no ring – dr gsung Mönscheverschtang? I lueg äuä am lätze n Ort, das wirds si, u chönnt is ja säuber ou nid besser – drumm – scho guet.
Voufäu fahr i doch eines schönes Morgens wider mau gäge tArbeit zue, da gseh ni – potz – si weli fliisig gsi. Hei au die Bishärige, die Zuekünftige u no dr Räscht konsequänt, und über au Parteiä hinwäg basisdemokratisch u gliichberächtigt Ma wi ou Frou, so ne schnouz verpasst bicho – u de nid öppä häre gjufflet – nei fei guet platziert, dä Haarschmuck.
Aus eifachs Gmüet het mi das gar guet ämusiert. Und i fahr haut drann vorbi, einisch am Morge u de wider am Aabe. Ja, öb de es Amüsement überhoupt aabracht sig, sinierän ig – chönts nid it Richtig vor e Verundglimpfig, e Verletzig vom Pärsönlichkeitsrächt gah? … faus es so öppis git. Oder gar de Vandalismus? E Beleidigung gäge Effort, gäge zpärsönliche Engagement vo denä Polit-Fiseli – un dennä wos wei wärde?
Nei, i dänke nid, weder noch. Vandale schlö aus abe, waulos – gedankelos. Übermotivierti der Sym, bezätweh ehnder dr Antipathie fougend mau drgäge houä. Nachtbuebä verunstaute ehnder gschmacklos.
Hei diser aber öppis gstudiert, hei e gwüssi Absicht – weli weis i nid, oder ämu Vorsicht la wautä. E Streich nei, dafür zviu Gedanke. Es Kunschtprojekt? Nö, derfür längts nid.
I nennä si mau Wauhäufer wider Willä – wets mi duächä, so würd i weniger uft Gsichter ga, si ja au so prächtig gschnützeret u tuets kem Antlitz en Abruch.
U vergässe mir nid um was es geit – schlussundamänd der guet Schwiizerisch Kompromiss – zwar verbrieft und versiglet, meh isch aber dert nid dahinger – obwou – einigi si gad chli dri gschossä – Birenä so gross wi ne Heissluftbalon wo gad wet dervo flügä, uf Aahänger gmontiert – scho guet Schöberli, i gseh di scho, u numä wäge gross machsch nid di besser Fauä – mir si hiä ir Schwiiz u nid im Zirkus, gäu…
Wis ou usä chunt – vlicht bruchts e Stichwau, seit eine glich nei, isch er vor partei häre gschacheret wordä, das disi nid cha – schlussundamänd geit fei e Tschuppelete Schnoitz-u-inne uf das Bärn – u de hofeni ämu, das si vor lutter Staatsdienerei, Aperöle und Verwautigsratsmandate nid vergässe wi si mit Schnutz usgeh hei, u de sich säuber nid au zu ärnscht müessä gseh.
FE Okt 23