Ich mag Gin. Also Gin Tonic ist wohl ehnder richtig. Und die ganzen Derivate von, Gin n` Ginger – Ale und Beer, Bitterlemon und Grapefruit. Gin im Cocktail, in Longdrinks, geschüttelt wie gerührt – mira – daich, scho guet…
…. und scheinbar bin ich nicht der einzige – früher, im Süper Marche da gabs so ein bis zwei Gin zu kaufen – man begnügte sich mit dem Klassiker – gelbe Ettikette mit roter Schrift, – gar kein schlechter Gin, später kam noch das Zeugs in der hellblauen Flasche und damit war dann schon Schicht im Schacht.
Heute? nun, heute gibts alles. Jeder und Jede macht Gin, seis ge-crafted oder indüstriell… von pink bis dunkel, lieblich bis gesucht, mit und ohne… und warum auch nicht, Auswahl ist gut, und Konkurrenz belebt das Geschäft. Einige wissen nicht was für Preise sie heuschen wollen, aber da muss man halt sagen – danke – aber nein danke, nid mau vilich – ausser man hat was für linksdrehende Jungfrauen übrig, die bei Vollmond Botanicals sammeln , und angersch Marketing Gedöns…
Ist die Herstellung von Gin vergleichsweise einfach – halt die Kräuterei zusammen tragen, kreieren und probieren und dann los von Rom. Muss das Getränk nicht noch Jahre lang im Holzfass zu sich selber finden, sondern kann doch innert absehbarer Frist genossen werden. So kommt der Gin – und geht wieder. Der Geschmack ändert sich, es wird gerne probiert, ergibt sich Gelegenheit. Manches bleibt es bitzeli hängen, wird dann doch mal vom neuen verdrängt.
Persönlich bin ich momentan bei einem Gin von der Insel. Also von einer Insel vor der Insel und genau zu sein. Dieser von einem Chefteleboy aus der Whiskeybranche kreiert, ist wie zu erwarten, edel, klassisch und sehr gut. Dann noch ein ein Japanisches Produkt, unaufdringlich, vielseitig und hochauflösend. Zu guter letzt noch einer aus London. Einfach, oder sagen wir einfach gut und anfangs noch preiswert.
Ja, aber denkt sich vielleicht der einte oder andere – Gin soll man pur trinken. Kann man und hat man schon immer getan – mit gemischten Resultaten. Ich nicht, nicht meins – zum Gin gehört das Tonic wie das Bäuerchen nach dem Stillen.
Und hier sind wir nun doch öppen im Kern vom berühmten Pudel angelangt. Gibt es ja nicht nur den Gin sondern auch die passenden Wässerli für drin innen. Und da hat man nun in letzter Zeit dann doch sehr fürschi gemacht – manchmal will mich dünken eher mit fescher Verpackung als mit effektivem inhalt – aber item und egal.
Hmmm, sinniert der Autor – wie das wohl ist? Dieses Wässerli mit jenem Gin – das will probiert sein, ein Gin Tönicli in ehren, quasi…
Wo dies hinführen könnte, wird dem aufmerksamen Leser aufgegenagen sein – aber nein – ich will mir nicht die Kannte geben, wegschmeissen ins Koma trinken, nö.
ist mir schon klar, ein nachvollziehbares, widerhol-messbares Ergebnis ist wohl eher science fiction…. Aber what ever – go for it.
Haben wir also probiert – ich meine, war ja Winter mit Dunkel und überhaupt – shit the dog on top… Mein Leben – meine Leber… Ergebnisse, sofern man Dies als solche benennen mag waren eigentlich wie zu erwarten, mit doch einigen Highlights…
Ists eigentlich wie im richtigen Leben: Geht jedes mit jedem, und wenns nur von dem hat – besser als gar nix. Von den braunen rundeckigen ist alles gut -Tonic, Beer und Ale – nicht zu süss, der Japaner dankts. Den mit dem Toggel – am besten nach London schütten. Insel vor der Insel – der mag was verleiden, kriegt nicht schnell Fieber.
Und das Fazit – nunja – Gin Trinken bringts, hat spass gemacht die Versuchsreihe. Aber am besten ist halt immer noch mit einem Hüfeli auserwählter Kumpels und Kumpelinnen, kann man noch dazu grad das Getrunkene beögeren und betratschen.
in diesem Sinne – bis bald und Prost!
PS: Der versierte Gin Geniesser weiss von was ich rede – die anderen sollen probieren, kommen dann schon drauf…
FE Marz 22