C… was das wohl bedeuten sollte – celsius, cool und Chlous und ein Ton, flockig Dur und melancholisch Moll im Akkord u no viu meh. Der C17 – ein begnadeter Tschütteler, wenn man so was mag –
das ist es nicht ist meinereiner sowieso ehner Freund von den vierschrötig Stämmigen mit den ausgefransten Ohren, die halt das Ei – förmige Rund unemang hofieren tun, und selbiges unbedingt über die Linie änefür oder dann über das grosse H bugsieren wollen. Und putschen die ineinder innen, äxtra und immer wieder, dass man denken müsste hobla, dä het itz äuä geschepperet, stehen die einfach wieder auf als ob nichts wär … machen einen Hasenhaken oder zwei drei und däselen füren wie eine pressierte Dampflok mit dem Ei unter dem Arm…. Widerstand? Ausbremsen, plätten, umgehen, schneller sein, abgeben aufbauen, mitgehen u secklä winämorä … gliret wird nid viu und der Schiri hat das letzte Wort. Kennen die eher keine Haarwurzelverstauchung wenns halt tätscht…
Also bin ich hier voll der Pflanzblätzlaferi, habe ich in keinen von den Spielen je mitgemacht aber luegen tue ich gerne… u tue ja nur dumm schnurren.
Aber item. Hat mir der Kumpel gesimmslet ja, was trinken wir, ist doch der stillste von den Hasen, ist der Flückiger Ändu von uns gegangen.
Ja. Der Kumpel, der ist manchmal schon weise, und mit dem Sims hatte ers wiedermal voll gepreicht. Mit noch einem Kumpel von eben jenen Kumpel zusammen, auch ein guter Fiesel, wollen wir nun die Gläser heben. Der Kumpel vom Kumpel wohnt im Emmental, in einem Haus an einem Weidli in einem Graben. Hat er dieses selbigst umgebaut, und ist noch dranen, mit Fleiss und Können und einer sympathischen Unaufgeregtheit – ist er eben angekommen, diheim.
Dorthin unterwegs bin ich schon froh Kind meiner Zeit zu sein, und eifacht chli am Redli zdräihe und mit em Füessli zdrücke, dass schneuer wird oder äbe nid, zOutöli. Auso, das als Schulweg und anno dazumal – üüh dir – lieber nüt zWiehnachte… Geht das derten ufen, und no chli u de geits no chli ufä und um e Bogä immer wieder u mau hurti schlammig witer, de chli Teer u plötzli isch Tschstrass verbület u chisig u när dürä Waud und am ne Heimatli dürä, deräwäg äng meint me me fahri ne grad dürt Stubä. U när no chli u du heissts parkierä.
Auso, bugglä mir die Chistä Bier u no chli Öppis ut notfautäsche u däselen ab. Geits fang fei rustikal appen, dann um einem gäbigen Hasenhaken angers weiter – was mit Rückenwind und Heimweh und ganz viel gutem Willen als Spur zu bezeichnen wäre. Mit Tageslicht und trocken – palim plum pam – träpelet man runter mit oder ohne Bier… aber im dunkeln, schlammig nass und das ganze unter fei einer Eisplatere kamen wir doch etwas in ein Gejufel… das Bier ist ja klar prio eins und wo wir dann endli unger bim Heimetli vom Kumpel acho si hei mir fei bieschtet u gäbig gmeint es Bierli heigi mir itz verdient.
Und so haben wir auf den Hasen getrunken – mit Freuden und Trauer. Freud, wiu mir deräwäg gueti musig vone hei – ja und eben – wenn man weiss wie Stille geht, de cha me so lut singe wie me wot – chas numä guet wärde -für feini Musig bruchts nid nur die gschpiutä tDön – nei, nämlich du äbe ou tStiui derte derzwüsche am rächten Ort.
Und Truur wiu mir wüsse es wird uf derä Wäut nüm cho von Ihm.
Von den lauten Sprechern donderet natürli Hase, zytewis scho so chli uf em eufi – i meine de Schaf ischs füdlä – glich u vilich hocke sich hurti Fuchs u Haas churz häre, und meine e dr tuusig auso – das si doch mau apartig Tön i däm Grabeweidli hüt zNacht… wo mir grad tFeischter offen haben nach dem Raclette – bevor si sich doch e friedlichi Nachtrue wünsche. Ja im Ämmitau wär schiins aus möglich…
U du hat es nicht mehr so viu in den Flaschen drin innen, und der Nechschte Tag wär eigetli auch schon gäbig angebrochen. Der Kollege muss mal in die Horizontale – wir sprechen noch über dieses und jenes und über all die Projekte, die angefangenen und zukünftigen bis dann mal guet ischt.
Unter der Stärne-Chrieg dechi ist es warm. Der Kumpel fräst friedlich sein Holz.Der Käse liegt im Magen und das getrunkene schwappt gemütlich an den Strand im Schädel.
Endo, und alle Hasen, Basen, Nasen und was sonst noch jemals dermit tzue het gha – merci – merci viu mau für dä!
Es ischt guet.
Und leider schon viel zu bald kommt die innere Uhr mit der unumgänglichen Botschaft: Uf – ga Büglä. Und ein Teeli später wird richtung Outo gestapft, es schneielet. Wirbelig unufdringlich, fasch chli schüüch. I dänke üüh dir. I wirde lide uf dr Büetz , isch nüm wi aube ir Lehr, wo me het dänkt schlafe chani weni de pensioniert bi… aber es isch guet.
… und noch viel besser – habe ich von anderem und feinerem geschrieben als von dem drögen C19 … will niemand mehr drüber hören und schon gar nicht lesen und das zu recht – geits doch langsam obsi. Nur So viel: Gespalten wird Holz und wes eim grad achunt öpe no Haar. C19 het sichs gno, u dervo isch äuä baud Jede zviu. Für mi hofeni dürfä zsäge, i heig im niemer gäh – ghouä oder gschtochä. U hoffen ig no meh: Diser wo ni meine gsehs ou so.
Februar 22 FE